Hallo liebe freunde des bloegischen Lesens,
es tut mir Leid euch mitteilen zu muessen, dass ich nicht in der Lage sein werde die Bilder des vergangenen freien Wochenendes, an dem wir in Gracias, Lempira waren online zu stellen. Das liegt daran, dass ich mir von einem unserer aelteren Jungs, der zum Friseur ausgebildet wird, hab die Haare schneiden lassen und zwei andere Fotos davon machten. In dem Uebermut den sie aber mit der Kamera hatten, hat mir einer saemtliche vergangene Fotos geloescht. Kein Problem, ich hatte sie alle schon gespeichert, mit Ausnahme der aus Gracias. Mit Wahrscheinlichkeit komme ich aber noch einmal nach Gracias und schiess noch mal ein paar Fotos.
Ich schreib euch mal noch meinen weiteren Monatsplan: heute kommen Jule und ihr Papa plus Begleitung um Horizontes und mich zu besuchen nach Comayagua. Am Donnerstag nachmittag mache ich mich dann mit Bruno auf den Weg nach El Salvador, wo wir am Freitag am Strand ankommen werden um zu chillen. Danach gibt es noch einmal 2Wochen Arbeit und am Montag, den 6.April hole ich meine Eltern in San Pedro ab um ihnen Honduras zu zeigen.
Ansonsten gehts mir gut; ich hatte Angina aber ansonsten zwei ruhige Arbeitswochen.
Hoffe ihr lasst es euch zu hause oder im Rest der Welt gut gehen.
Liebe Gruesse aus dem mittlerweile heissen Honduras!
John
Mittwoch, 18. März 2009
Mittwoch, 11. März 2009
Gracias und Roatán
Ihr Lieben,
dieses Wochenende hat es uns mal in eine Gegend verschlagen, die wir bis jetzt in Honduras stets ausgelassen hatten und uns auf die sogenannte "Ruta Lenca" begeben. Lencas sind alte Honduranische Vorfahren, die fuer ihre Toepferei, bunte Kopftuecher und viel Kaffeeanbau beruehmt sind. Zuerst stand "La Esperanza" als
Lenca-Stadt auf unserem Plan, die staubige Strassen und leckere Fruechte aber sonst nichts weiter weltbewegendes zu zeigen hatte. Weiter ging's ueber absolute Stolperwege aber durch tolle bergige Landschaft nach "Gracias", einer huebschen kleinen Kolonialstadt, die es uns schon mehr angetan hat. John und ich machten aber schon kurz vor der Stadt Halt und checkten in einem super schnieken auf rustikaler Basis gehaltenem Hotel ein, das direkt an die "Aguas Termales" (natuerliche Thermalbaeder) gebaut ist. Sehr schoen!! Den Tag darauf gingen wir die Stadt besuchen, wo es viele kleine bunte Haueser, kleine Strassen und eine kleine Festung zu sehen gibt. Wir trafen uns dort mit Freunden von Lea, die vor Kurzem aus Deutschland gekommen sind und anderen Freiwilligen. Abends wurden die "Aguas Termales" auf ihre Funktion getestet. Das war so angenehm, weil wirklich warm, dass wir am naechsten Morgen gleich wieder reinsprangen. Leider mussten wir uns am Sonntag schon wieder auf den Rueckweg machen und kann ich es jetzt schon gar nicht mehr erwarten meinen Papa in 4 Tagen nach ueber einem halben Jahr Trennung wieder zu sehen. Juhu! Da kann ich euch dann von der Karibikinsel "Roatán" berichten, wo wir ein paar Tage zusammen verbringen werden. Da sieht's so aus:

Bis dahin gehabt euch wohl.
¡muchos besitos!
dieses Wochenende hat es uns mal in eine Gegend verschlagen, die wir bis jetzt in Honduras stets ausgelassen hatten und uns auf die sogenannte "Ruta Lenca" begeben. Lencas sind alte Honduranische Vorfahren, die fuer ihre Toepferei, bunte Kopftuecher und viel Kaffeeanbau beruehmt sind. Zuerst stand "La Esperanza" als
Lenca-Stadt auf unserem Plan, die staubige Strassen und leckere Fruechte aber sonst nichts weiter weltbewegendes zu zeigen hatte. Weiter ging's ueber absolute Stolperwege aber durch tolle bergige Landschaft nach "Gracias", einer huebschen kleinen Kolonialstadt, die es uns schon mehr angetan hat. John und ich machten aber schon kurz vor der Stadt Halt und checkten in einem super schnieken auf rustikaler Basis gehaltenem Hotel ein, das direkt an die "Aguas Termales" (natuerliche Thermalbaeder) gebaut ist. Sehr schoen!! Den Tag darauf gingen wir die Stadt besuchen, wo es viele kleine bunte Haueser, kleine Strassen und eine kleine Festung zu sehen gibt. Wir trafen uns dort mit Freunden von Lea, die vor Kurzem aus Deutschland gekommen sind und anderen Freiwilligen. Abends wurden die "Aguas Termales" auf ihre Funktion getestet. Das war so angenehm, weil wirklich warm, dass wir am naechsten Morgen gleich wieder reinsprangen. Leider mussten wir uns am Sonntag schon wieder auf den Rueckweg machen und kann ich es jetzt schon gar nicht mehr erwarten meinen Papa in 4 Tagen nach ueber einem halben Jahr Trennung wieder zu sehen. Juhu! Da kann ich euch dann von der Karibikinsel "Roatán" berichten, wo wir ein paar Tage zusammen verbringen werden. Da sieht's so aus:

Bis dahin gehabt euch wohl.
¡muchos besitos!
Mittwoch, 4. März 2009
Na was wohl !?
Hey liebe Freunde des blogischen Geschehens,
wie immer von mir, gibt es mal wieder Fotos. Diesmal gibt es die vom vorletzten Wochenende an dem wir Timm im Dschungel besuchten. Leider laesst die Qualitaet oft zu wuenschen uebrig, aber die Kamera traegt halt auch schon ihre Jahre. Ich hoffe ihr kriegt nen Eindruck von der Schoenheit, aber ich denke doch schon.
Dieses Wochenende - juhu, nur noch 2Tage - geht es ich weiss noch nicht wohin. Aber Jani und ich werden auf jeden Fall mal etwas allein unternehmen.
Ansonsten geht es mir ganz gut und man tut halt was man kann!?
Liebe Gruesse aus der Ferne,
John
wie immer von mir, gibt es mal wieder Fotos. Diesmal gibt es die vom vorletzten Wochenende an dem wir Timm im Dschungel besuchten. Leider laesst die Qualitaet oft zu wuenschen uebrig, aber die Kamera traegt halt auch schon ihre Jahre. Ich hoffe ihr kriegt nen Eindruck von der Schoenheit, aber ich denke doch schon.
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| La Cuenca del Rio Cangrejal, PN Pico Bonito (bei Timm) |
Dieses Wochenende - juhu, nur noch 2Tage - geht es ich weiss noch nicht wohin. Aber Jani und ich werden auf jeden Fall mal etwas allein unternehmen.
Ansonsten geht es mir ganz gut und man tut halt was man kann!?
Liebe Gruesse aus der Ferne,
John
Montag, 23. Februar 2009
neuestes Update
Dieses Wochenende hat es uns mal wieder an die Atlantikkueste verschlagen. Es ist aber auch auch einfach wunderschoen dort!! Wir haben Timm in seinem Urwald bei "La Ceiba" besucht. Der arbeitet dort wirklich mehr oder weniger im Busch mit 25 Kindern aus der Umgebung, die so weit in der Wildnis leben, dass sie nicht bis in die Stadt kommen. Wir machten es uns in dieser Schule fuer eine Nacht gemuetlich und hatten am naechsten Tag den wunderschoensten Ausblick von der Terasse auf gruene Berge und Plantagen. Am selben Tag hackten wir uns mit der Manchete den Weg frei vorbei an Mango-, Zitronen-, Bananen-, und Apfelsinenbaeumen und hatten schliesslich eine tolle Sicht auf reissende Fluesse in denen wir natuerlich auch baden mussten. Abends ging's auf die "zona vida" nach "La Ceiba" und einige Baleadas und Guiffitis spaeter fielen wir wie die Steine ins Bett. Obwohl dieser Bericht sehr kurz ist, war es mal wieder toll und bin ich jedes Mal ganz traurig, dass nach 3 Tagen immer alles wieder vorbei ist und 2 Wochen so lang bis zu dem naechsten grossen Abenteuer. Die Kinder in der Schule haben mich heute mal wieder fast um den Verstand gebracht. Mensch dieses honduranische Temperament ist aber auch manchmal furchtbar!
Ich schicke euch die liebsten Gruesse!
Ich schicke euch die liebsten Gruesse!
Dienstag, 17. Februar 2009
Fotos
Hey liebe Freunde,
ich hoffe ihr habt die vielen Fotos nicht langsam ueber. Es macht eigentlich so weit immernoch Spass welche zu schiessen und, wenn es ohne Probleme klappt, sie online zu stellen.
Ich sitze gerade bei einem leckeren Bananenkuchen und einem Milchshake und lasse mir einen freien Vormittag gut gehen.
Also, dann mal, bevor es zu Timm nach La Ceiba geht, hier noch die Amapala-Fotos.
Liebe Gruesse,
John
ich hoffe ihr habt die vielen Fotos nicht langsam ueber. Es macht eigentlich so weit immernoch Spass welche zu schiessen und, wenn es ohne Probleme klappt, sie online zu stellen.
Ich sitze gerade bei einem leckeren Bananenkuchen und einem Milchshake und lasse mir einen freien Vormittag gut gehen.
Also, dann mal, bevor es zu Timm nach La Ceiba geht, hier noch die Amapala-Fotos.
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| Amapala |
Liebe Gruesse,
John
Donnerstag, 12. Februar 2009
Amapala - Schulanfang
So, liebe Freundesfreunde der 3.Welt und der Rest,
da die liebe Juliane ja schon ein wenig ueber das Amapala-Wochenende schrieb, ergaenze ich nur noch ein paar Zeilen.
Also, Amapala ist fuer mich Relaxen Pur!!! Es handelt sich bei der "Isla del Tigre", auf der das ehemalige Hafenstaedchen Amapala liegt um eine Insel vulkanischen Ursprungs im "Golfo de Fonseca", der klein aber fein von El Salvador, Honduras, Nicaragua und dem Pazifik eingeschlossen ist. Wir naechtigten am Strand mit Blick auf El Salvador, machten es uns am Lagerfeuer gemuetlich bis es durch die kommende Flut erlosch und erklommen am naechsten Morgen den ehemaligen Vulkan, das Zentrum der "Isla del Tigre". Dort oben angekommen war es zwar ziemlich windig aber super schoen. Die Aussicht war einfach - ich weiss auch nicht - cool!?
Ja, und das alles laesst sich noch ohne Tourismus geniessen, weil Amapala in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts als Hafenstadt fallen gelassen wurde, weil der Hafen zu flach war und sich seit dem kein Mensch mehr fuer die Stadt und Insel interessiert. Vor etwa 3 oder 4 Jahren wurde zwar ein Vertrag von der Regierung geschrieben um, wie in vielen Regionen Honduras´, den Tourismus anzukurbeln, doch davon ist zum Glueck noch nicht viel zu sehen.
Leider blieben wir nur einen Tag, sonst haette man noch auf einer vorgelagerten kleineren Insel unterm Sternenhimmel schlafen koennen, weil dort nur ein Mann wohnt, doch stand ja die Party in Sabanagrande an...
Okay, jetzt noch ein paar Worte zur Arbeit. Die, so faellt mir in letzter Zeit auf, ist eigentlich ganz schoen wichtig, weil sie auch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, wird hier von mir aber viel zu selten erwaehnt.
Nachdem wir ueber Silvester ja verreist waren fingen wir am 11.1. wieder an zu arbeiten, weil an diesem Tag die Jungs aus ihrem zu haus-Urlaub wieder kamen. Den haben sie, da es ja unser Ziel ist die Jungs wieder in die Familie und Gesellschaft einzugliedern. Ja, es gab seit dem im Arbeiten hier einige generelle Veraenderungen. Der spanische Freiwillige Javier, der vom ersten Tag an immer so etwas wie eine erfahrene Ansprechperson war ist wieder nach hause geflogen, William, ein honduranischer Educador, hat aufgehoert hier zu arbeiten und zu alledem wurden unsere Wochenendturni(?) gemixt. Waren wir frueher immer mit den Voluntarios auf Arbeit und hatten mit ihnen zusammen frei, so arbeiten jetzt immer 2Voluntarios mit einem Honduraner. Ich arbeite jetzt also an den Wochenenden zusammen mit Bruno und Belinda, und noch bis naechste Woche mit Yuki, da diese dann nach Japan zurueckfliegt(ja, wir vermissen sie schon jetzt!!!). Das hat effektiv als Veraenderung, dass wir Voluntarios jetzt leider nicht mehr zusammen verreisen koennen, aber auch dass am Wochenende keine anderen erfahreneren Voluntarios wie Javier oder Thierry mit uns zusammen arbeiten. Das hat die Herausforderung, dass wir jetzt viel mehr Entscheidung selber treffen und viel mehr Verantwortung uebernehmen als vorher. Irgendwie sieht man daran dann was man eigentlich in den ersten 5Monaten alles gelernt und sich abgeguckt hat. Naja, das sind dann so die formellen Sachen; wir muessen natuerlich irgendwie im Endeffekt auch mehr arbeiten, da wir nun viel weniger Leute sind und noch sein werden.
Ansonsten hat endlich nach 3Monaten Ferien fuer die Grundschueler am Dienstag der Unterricht angefangen und fuer die "Gymnasiasten" faengt morgen der Unterricht wieder an. Was fuer ein Segen. Mir war das schon gar nicht mehr bewusst. Seit Mitte November hatten wir die Jungs hier immer 24Stunden lang und haben sie und uns beschaeftigt(zu den Beschaeftigungen gleich) und man hat sich vollkommen daran gewoehnt. Obwohl wir jetzt zwar frueher (um 5.30Uhr) aufstehen muessen haben wir aber am Morgen wieder ein bisschen Zeit um andere Beschaeftigungen und Taetigkeiten in Ruhe und ohne Laerm zu erledigen; zum Beispiel Blogeintraege ueber die Arbeit schreiben.
Naja, in den Ferien, ich weiss nicht ob ich das schon geschrieben hatte haben wir aber zum Beispiel Ausfluege gemacht, dauernde Fussballturniere etwas oefter betrieben als in der Schulzeit, Belinda hat Computerunterricht gegeben, ich habe ab und zu Improtheater gemacht, es wurden Charlas - irgendwie wie interaktive Vortraege zum Beispiel ueber Aids, Hygiene und Che Guevara - gehalten und unsere letzte coole Aktion war, dass wir ueber drei Tag in 2 Wochen "Olympische Spiele" hier hatten. Nachdem Thierry dazu die Idee hatte haben wir dann beide zusammen ein Konzept entworfen und das gemacht. Es wurde eine Weitsprunganlage geschaffen, ueberlegt wo man am besten Sprinten koennte und Messlatten fuer den Hochsprung wurden entworfen. Am Ende wurden die Besten Athleten im Weit- und Hochsprung, im Steinstossen, im Meta-Meta Sprint(von Tor zu Tor im Campo) und im Staffellaufen gesucht. Die Jungs hatten meiner Meinung nach, ich kanns ja nur vom Hochsprung - meiner Station - sagen, einen tollen Spass und haben mal anderen Sport betrieben als fast immer nur Fussball.
Okay, das waren mal wieder so paar vielleicht interessante Sachen, die mir auf dem Herzen lagen zu erzaehlen. Die Arbeit ist aber noch ein wenig umfangreicher als das war ich hier so schreiben kann. Wie immer!?
Ansonsten, liebe Landsleute und andere Blogleser,
viele liebe Gruesse aus dem mal wieder sonnig-warmen Honduras.
¡Cuidense, todos!
euer John
ps: Fotos von Amapala werden, wie immer, noch nachgereicht.
da die liebe Juliane ja schon ein wenig ueber das Amapala-Wochenende schrieb, ergaenze ich nur noch ein paar Zeilen.
Also, Amapala ist fuer mich Relaxen Pur!!! Es handelt sich bei der "Isla del Tigre", auf der das ehemalige Hafenstaedchen Amapala liegt um eine Insel vulkanischen Ursprungs im "Golfo de Fonseca", der klein aber fein von El Salvador, Honduras, Nicaragua und dem Pazifik eingeschlossen ist. Wir naechtigten am Strand mit Blick auf El Salvador, machten es uns am Lagerfeuer gemuetlich bis es durch die kommende Flut erlosch und erklommen am naechsten Morgen den ehemaligen Vulkan, das Zentrum der "Isla del Tigre". Dort oben angekommen war es zwar ziemlich windig aber super schoen. Die Aussicht war einfach - ich weiss auch nicht - cool!?
Ja, und das alles laesst sich noch ohne Tourismus geniessen, weil Amapala in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts als Hafenstadt fallen gelassen wurde, weil der Hafen zu flach war und sich seit dem kein Mensch mehr fuer die Stadt und Insel interessiert. Vor etwa 3 oder 4 Jahren wurde zwar ein Vertrag von der Regierung geschrieben um, wie in vielen Regionen Honduras´, den Tourismus anzukurbeln, doch davon ist zum Glueck noch nicht viel zu sehen.
Leider blieben wir nur einen Tag, sonst haette man noch auf einer vorgelagerten kleineren Insel unterm Sternenhimmel schlafen koennen, weil dort nur ein Mann wohnt, doch stand ja die Party in Sabanagrande an...
Okay, jetzt noch ein paar Worte zur Arbeit. Die, so faellt mir in letzter Zeit auf, ist eigentlich ganz schoen wichtig, weil sie auch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, wird hier von mir aber viel zu selten erwaehnt.
Nachdem wir ueber Silvester ja verreist waren fingen wir am 11.1. wieder an zu arbeiten, weil an diesem Tag die Jungs aus ihrem zu haus-Urlaub wieder kamen. Den haben sie, da es ja unser Ziel ist die Jungs wieder in die Familie und Gesellschaft einzugliedern. Ja, es gab seit dem im Arbeiten hier einige generelle Veraenderungen. Der spanische Freiwillige Javier, der vom ersten Tag an immer so etwas wie eine erfahrene Ansprechperson war ist wieder nach hause geflogen, William, ein honduranischer Educador, hat aufgehoert hier zu arbeiten und zu alledem wurden unsere Wochenendturni(?) gemixt. Waren wir frueher immer mit den Voluntarios auf Arbeit und hatten mit ihnen zusammen frei, so arbeiten jetzt immer 2Voluntarios mit einem Honduraner. Ich arbeite jetzt also an den Wochenenden zusammen mit Bruno und Belinda, und noch bis naechste Woche mit Yuki, da diese dann nach Japan zurueckfliegt(ja, wir vermissen sie schon jetzt!!!). Das hat effektiv als Veraenderung, dass wir Voluntarios jetzt leider nicht mehr zusammen verreisen koennen, aber auch dass am Wochenende keine anderen erfahreneren Voluntarios wie Javier oder Thierry mit uns zusammen arbeiten. Das hat die Herausforderung, dass wir jetzt viel mehr Entscheidung selber treffen und viel mehr Verantwortung uebernehmen als vorher. Irgendwie sieht man daran dann was man eigentlich in den ersten 5Monaten alles gelernt und sich abgeguckt hat. Naja, das sind dann so die formellen Sachen; wir muessen natuerlich irgendwie im Endeffekt auch mehr arbeiten, da wir nun viel weniger Leute sind und noch sein werden.
Ansonsten hat endlich nach 3Monaten Ferien fuer die Grundschueler am Dienstag der Unterricht angefangen und fuer die "Gymnasiasten" faengt morgen der Unterricht wieder an. Was fuer ein Segen. Mir war das schon gar nicht mehr bewusst. Seit Mitte November hatten wir die Jungs hier immer 24Stunden lang und haben sie und uns beschaeftigt(zu den Beschaeftigungen gleich) und man hat sich vollkommen daran gewoehnt. Obwohl wir jetzt zwar frueher (um 5.30Uhr) aufstehen muessen haben wir aber am Morgen wieder ein bisschen Zeit um andere Beschaeftigungen und Taetigkeiten in Ruhe und ohne Laerm zu erledigen; zum Beispiel Blogeintraege ueber die Arbeit schreiben.
Naja, in den Ferien, ich weiss nicht ob ich das schon geschrieben hatte haben wir aber zum Beispiel Ausfluege gemacht, dauernde Fussballturniere etwas oefter betrieben als in der Schulzeit, Belinda hat Computerunterricht gegeben, ich habe ab und zu Improtheater gemacht, es wurden Charlas - irgendwie wie interaktive Vortraege zum Beispiel ueber Aids, Hygiene und Che Guevara - gehalten und unsere letzte coole Aktion war, dass wir ueber drei Tag in 2 Wochen "Olympische Spiele" hier hatten. Nachdem Thierry dazu die Idee hatte haben wir dann beide zusammen ein Konzept entworfen und das gemacht. Es wurde eine Weitsprunganlage geschaffen, ueberlegt wo man am besten Sprinten koennte und Messlatten fuer den Hochsprung wurden entworfen. Am Ende wurden die Besten Athleten im Weit- und Hochsprung, im Steinstossen, im Meta-Meta Sprint(von Tor zu Tor im Campo) und im Staffellaufen gesucht. Die Jungs hatten meiner Meinung nach, ich kanns ja nur vom Hochsprung - meiner Station - sagen, einen tollen Spass und haben mal anderen Sport betrieben als fast immer nur Fussball.
Okay, das waren mal wieder so paar vielleicht interessante Sachen, die mir auf dem Herzen lagen zu erzaehlen. Die Arbeit ist aber noch ein wenig umfangreicher als das war ich hier so schreiben kann. Wie immer!?
Ansonsten, liebe Landsleute und andere Blogleser,
viele liebe Gruesse aus dem mal wieder sonnig-warmen Honduras.
¡Cuidense, todos!
euer John
ps: Fotos von Amapala werden, wie immer, noch nachgereicht.
Dienstag, 10. Februar 2009
Mal wieder ist so einige Zeit ins Land gezogen und es ist doch schon wieder so viel passiert.
Letztes Wochenende kam uns (Lea und mich) unsere deutsche voluntaria Freundin Lena in Taulabé besuchen. Da unsere Gastfamilie nach Tegus losgezogen war, haben wir mal einen richtig schoenen Maedelsabend mit Auflauf machen Mamma Mia! gucken, Cocktails und Milchreis gemacht. Das war echtes Balsam fuer die Seele. Am naechsten Tag war Obama Party bei unseren Freunden (das sind Laura und Sarah 2 super nette Amimaedels, die wir hier in Taulabé in der bilingualen Schule kennen gelernt haben) in Siguatepece, wo wir zur Feier des Tages 20 Schoko(na, der Praesident ist ja auch...)muffins mit "Obama rocks" Faehnchen drauf gemacht haben. Das war lustig und lecker. Die Woche davor war unsere letzte "Ferienaktivitaetswoche", was ich sehr schade finde, denn backen, basteln, Musik hoeren, Sport machen und Spiele mit den Kindern spielen hat mir viel Spass gemacht. Die Woche darauf (also letzte Woche), wurde die Schule von oben bis unten gesaeubert, weil US AID zu Besuch kam und sich den Bau des neuen Daches, welches sie liebenswerterweise gesponsert haben, ansehen wollten. Ich glaube, sie waren zufrieden. Jetzt hat diese Woche die Schule nach 2 1/2 Monaten Ferien wieder angefangen und mein grosses Bangen geht wieder los, denn (es ist eigentlich kaum zu glauben, dass sowas geht), jetzt sind noch mehr Kinder als vorher eingeschult worden. In einer der Klassen sind 50(!!) Kinder. Ich glaube ich muss sterben. Diese Woche habe ich noch Zeit, meinen Musikraum auf Vordermann zu bringen, Klassen einzuteilen (dann sind es an Stelle von 50 Kindern 25, was die Sache aber auch nicht viel besser macht) und Unterricht vorzubereiten und dann geht die Post wieder richtig ab. Ich hab Angst.
Naja, unser letztes Wochenende war total toll. Wir sind mit Bruno, Lea, Timm und der japanischen voluntaria Yuki an die Suedkueste zum Pazifik gefahren, wo es super heiss ist. Die Landschaft sieht dort auch aus, wie ein voellig anderes Land. Alles ist ganz trocken und stehen dort Lehmhaeuser mit Ziegeldaechern (bei uns ist ja nur Wellblechdach) und Steinoefen und laufen lauter so'ne schwarzen Schweine und Kuehe rum. An der Kueste angekommen und mit einem kleinen Bootchen auf eine Insel geschippert, haben wir uns erstmal mit einem Mototaxi (also diese dreiraedrigen Fahrzeuge) zum "Playa Grande" fahren lassen, wo es uns so gut gefiel, dass wir einfach bis zum naechsten Tag dort blieben. Direkt am Pulverstrand am Meer, mit einem wunderschoenen Sonnenuntergang haben wir auf einer Holzveranda gesessen und haben fast alle (John auch! ich nicht.) Fisch gegessen, der sehr gut schmecken soll, und abends grosses Lagerfeuer am Strand gemacht. Mit mir ist an diesem Wochenende irgendwas passiert, weshalb ich die furchtbarsten Magenkraempfe ever hatte. Ich weiss bis jetzt nicht was es war. Jedenfalls konnte ich am naechsten Tag nicht bei der Wanderung auf den Vulkan mitmachen, wofuer die anderen um 6.30 Uhr extra aufgestanden waren und mittags wiederkamen. Ich habe die Fotos gesehen. Der Ausblick muss toll gewesen sein! Am Abend ging es nach Sabanagrande in die WG von 4 deutschen Maedels, wo Party war und am Sonntag blieb ich mit John in Comayagua.
Jetzt geht das harte Taulabé-Leben wieder los, aber folgt ja schon bald wieder ein Wochenende. Das naechste wollen wir mit einem unserer Lehrer auf eine "finka", also Plantage, fahren, wo er Bananen und Kaffee angebaut hat. Ich glaub, das wird interessant. Lea und ich haben uns schonmal so eine Plantage angeschaut und Leute kennen gelernt, die dort wohnen und nichts anderes haben ausser ihrer Holzhuette, wo sie zu sechst leben und weder Strom noch fliessend Wasser, nicht einmal ein Pferd zum Transport haben und die Kinder morgens den Berg runter zur Schule laufen muessen.
So, ihr Lieben, vielleicht postet Johnny ein paar Fotos.
Ich schick euch jedenfalls viele besitos!!
Naja, unser letztes Wochenende war total toll. Wir sind mit Bruno, Lea, Timm und der japanischen voluntaria Yuki an die Suedkueste zum Pazifik gefahren, wo es super heiss ist. Die Landschaft sieht dort auch aus, wie ein voellig anderes Land. Alles ist ganz trocken und stehen dort Lehmhaeuser mit Ziegeldaechern (bei uns ist ja nur Wellblechdach) und Steinoefen und laufen lauter so'ne schwarzen Schweine und Kuehe rum. An der Kueste angekommen und mit einem kleinen Bootchen auf eine Insel geschippert, haben wir uns erstmal mit einem Mototaxi (also diese dreiraedrigen Fahrzeuge) zum "Playa Grande" fahren lassen, wo es uns so gut gefiel, dass wir einfach bis zum naechsten Tag dort blieben. Direkt am Pulverstrand am Meer, mit einem wunderschoenen Sonnenuntergang haben wir auf einer Holzveranda gesessen und haben fast alle (John auch! ich nicht.) Fisch gegessen, der sehr gut schmecken soll, und abends grosses Lagerfeuer am Strand gemacht. Mit mir ist an diesem Wochenende irgendwas passiert, weshalb ich die furchtbarsten Magenkraempfe ever hatte. Ich weiss bis jetzt nicht was es war. Jedenfalls konnte ich am naechsten Tag nicht bei der Wanderung auf den Vulkan mitmachen, wofuer die anderen um 6.30 Uhr extra aufgestanden waren und mittags wiederkamen. Ich habe die Fotos gesehen. Der Ausblick muss toll gewesen sein! Am Abend ging es nach Sabanagrande in die WG von 4 deutschen Maedels, wo Party war und am Sonntag blieb ich mit John in Comayagua.
Jetzt geht das harte Taulabé-Leben wieder los, aber folgt ja schon bald wieder ein Wochenende. Das naechste wollen wir mit einem unserer Lehrer auf eine "finka", also Plantage, fahren, wo er Bananen und Kaffee angebaut hat. Ich glaub, das wird interessant. Lea und ich haben uns schonmal so eine Plantage angeschaut und Leute kennen gelernt, die dort wohnen und nichts anderes haben ausser ihrer Holzhuette, wo sie zu sechst leben und weder Strom noch fliessend Wasser, nicht einmal ein Pferd zum Transport haben und die Kinder morgens den Berg runter zur Schule laufen muessen.
So, ihr Lieben, vielleicht postet Johnny ein paar Fotos.
Ich schick euch jedenfalls viele besitos!!
Donnerstag, 29. Januar 2009
Fotos Utila
Hey liebe Blogleser,
jetzt endlich die langerwarteten Utila-Photos. Es ist noch eine limitiertere Auswahl als die die ihr dann zu Hause sehen werden koennt, wenn ihr euch bis jetzt noch nicht langweilt.
Ja, eigentlich wollte ich noch einige andere Alben einstellen (zB.: Weihnachtsfeier), aber so wie das ist, ist hier im gesamten Inet-Cafe mitten beim Hochladen der Strom ausgefallen, also habe ich das sein lassen.
Am Wochenende haben wir uebrigens Freunde in der Naehe von Tegucigalpa besucht und sind am Samstag quer durch den Nationalpark "La Tigra" gewandert. Fazit: Wunderschoen!!! Fuer die, die schon einmal in einem gemaessigten Regenwald waren (¿Familie Preuss?) koennen sich vorstellen wie es in diesem "Wolkenwald" auf 2000m Hoehe aussieht. Es war wirklich sehr schoen.
Alles klar, viel Spass beim Fotos sehen,
Alles Liebe,
John
jetzt endlich die langerwarteten Utila-Photos. Es ist noch eine limitiertere Auswahl als die die ihr dann zu Hause sehen werden koennt, wenn ihr euch bis jetzt noch nicht langweilt.
Ja, eigentlich wollte ich noch einige andere Alben einstellen (zB.: Weihnachtsfeier), aber so wie das ist, ist hier im gesamten Inet-Cafe mitten beim Hochladen der Strom ausgefallen, also habe ich das sein lassen.
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| Utila |
Am Wochenende haben wir uebrigens Freunde in der Naehe von Tegucigalpa besucht und sind am Samstag quer durch den Nationalpark "La Tigra" gewandert. Fazit: Wunderschoen!!! Fuer die, die schon einmal in einem gemaessigten Regenwald waren (¿Familie Preuss?) koennen sich vorstellen wie es in diesem "Wolkenwald" auf 2000m Hoehe aussieht. Es war wirklich sehr schoen.
Alles klar, viel Spass beim Fotos sehen,
Alles Liebe,
John
Donnerstag, 15. Januar 2009
UTILA!!!
Hier nun meine Version der schoensten Tage, die ich bis jetzt hier in Honduras verbracht habe.
Nachdem mein Geburtstag ja schon ein schoenes Fest gewesen war, warteten nun alle (insbesondere Lea und ich) schon gespannt auf das groesste Fest mit der Familie. Weihnachten! Am 24. Dezember vormittags war sozusagen die Ruhe vor dem Sturm. Lea und ich guckten zu, wie Fleisch im Steinofen geraeuchert wird, wie man Tamales macht und backten selbst Zimtsterne und Schokomakronen. Doch sonst war es ruhig wie nie in unserem Haus. So konnte ich ganz in Ruhe mit meiner Familie in Deutschland telefonieren, was ich sehr schoen fand, obwohl es ein bisschen komisch war, dass sie Bescherung und alles schon hinter sich hatten und ich noch in Jogginghose auf dem Sofa sass. Bei Sonnenschein und Fruehlingsgraden war es sowieso ganz unreal, das Heligabend sein soll. Doch dann kam alles Schlag auf Schlag.
Ab ins Auto und in die Kirche zur "misa" war das Erste. Danach gab es Hamburger bei unserer "Grossmutter" Mami Ilsa (nicht gerade honduranisch, aber naja), wo wir alle auch einen kleinen "tragito" kriegten, also einen Drink, und unseren "amigo secreto" beschenkten. (Das ist diese Sache bei der man vorher ein Familienmitglied zieht und derjenigen Person ein Geschenk macht. Soweit ich das mitbekommen habe ist der "amigo secreto" Tradition in Honduras. Jedenfalls machen das viele so.) Danach kam der fuer die Honduraner beliebteste Teil. Tanzen. Mittlerweile habe ich mich daran gewoehnt erst vom Gastgrossvater, dann vom Gastonkel, dann vom Freund vom Gastonkel und wieder vom Gastgrossvater usw durch die Gegend gewirbelt zu werden. So lernt man immerhin immer besser Merengue. Um 12 Uhr sind sich dann alle in die Arme gefallen und haben sich ¡FELIZ NAVIDAD! gewuenscht. Wir also wieder rein ins Auto und weiter zur anderen Grossmutter, wo wieder allen ¡FELIZ NAVIDAD! gewuenscht wurde. Danach fuhren wir nach Hause, wo weiter getanzt, Kuchen und Fleisch (ja, diese Mischung) gegessen und getrunken wurde und ich am naechsten Tag gar nicht mehr konnte. Trotzdem habe ich mich aufgerafft und sind wir dann "Familie besuchen" gefahren. Erst zum einen Teil der Familie in einen Ort, dann zum anderen Teil der Familie in einen anderen Ort und dann zu unserem Stammlokal am Lago de Yojoa, wo der restliche Teil der Familie sass und ich zum ersten Mal an diesem Tag wieder etwas zu Essen runterkriegen konnte.
Ja, und am 26. ging's schliesslich, wie Johnny schon berichtet hat nach Utila.
Es war einfach nur traumhaft!!
Es ist wirklich Karibikfeeling pur dort und du kannst gar nicht anders als chillen. Es sei denn man geht tauchen so wie wir. Nachdem wir uns von unserem Kakerlakenschock erholt hatten (in der ersten Cabaña in die wir gesteckt wurden ueberraschten uns um die ungelogen 50 Kakerlaken, die in ALLES reingekrabbelt waren und wir jede Socke einzeln ausschuettelten, um die riesen Viecher nicht mit in die naechste Cabaña zu nehmen, die gluecklicherweise clean war) ging's los mit Tauchen, was der absolute Hammer war!! Wir hatten richtig schoen enge Neoprenanzuege, lernten, wie man sich die ganzen Schlaeuche richtig anhaengt und in den Mund steckt, machten schoene Uebungen auf dem Grund des Ozeans und lernten Tauchersprache. Wir waren vollauf begeistert, da wir auch echt wenig fuer Unterkunft und Tauchen bezahlen mussten, waere da nicht so eine kleine Wanderung dazwischen gekommen, die uns die letzten beiden "Fun Dives" zerstoerte. Womit wir jetzt bei dem Punkt sind, den John ausgelassen hat.
Es war so: Wir wollten zum Strand. Strand war nicht schoen genug, dachten wir "laufen wir doch an der Nordkueste entlang, ueber eine Lagune und dahinter kommt ein schoner Strand, wo sogar noch ein Weg zurueck nach Utila Town geht". Also los und eine Stunde durch Treibholz mit Muell gemischt und dann sage und schreibe VIER Stunden ueber echte Korallenriffspieker mit FlipFlops und Roeckchen und Badesachen und unserem Mittagessen, dass wir vorher gemacht hatten. Doch wir dachten ja "da kommt ja ein anderer Weg zurueck". Grosser Schock kurz vor dem Strand war dann die Lagune, die sich als groesser herausstellte, als wir es uns je ertraeumt haetten. Doch uns konnte nichts mehr aufhalten. Sachen auf den Kopf und durch das Wasser,welches mir zwischenzeitlich bis zum Kinn ging. Aber dann kam er, der Traumstrand! Keine Menschenseele, weisser Strand und blaues Meer, soweit das Auge reichte und Muscheln ueber Muscheln, die wunderschoen und riesengross waren. Fehlte bloss noch den Weg zu finden und sich dann relaxed an den Strand zu legen. Ja der Weg...den es wahrscheinlich gar nicht gibt und wir ihn natuerlich nicht fanden. Total panisch (also ich war panisch!) riefen wir in unserem Tauchcenter an, denn es wurde schon dunkel und hinter uns lag spiekiges Korallenriff und vor uns einfach nur Dschungel. Unser Tauchcenter checkte aber leider gar nicht, wo das sein soll, wo wir da gelandet waren und so sassen wir da. Im wahrsten Sinne des Wortes lost, am Traumstrand, aber uns war gar nicht mehr nach baden zumute und Bruno machte schon Plaene, wo wir am Besten Holz fuer ein Feuer und Palmenblaetter fuer ein Haus herkriegen. Im Endeffekt liefen wir. Im Halbdunkel durch die tiefer gewordene Lagune und im Dustern nur vom Mond beschienen ueber das Riff - 5 Stunden - wo ich in eine Spalte brach und mir schoen mein komplettes linkes Bein zerschnitt. Das waren echte Schmerzen! John erzaehlte zur Aufmunterung eine Geschichte nach der naechsten, bis wir mitten auf dem Riff einen Unbekannten trafen, der uns auch noch einen echten Schreck versetzte mit seiner Anwesenheit und dann auch John verstummen liess und wir schliesslich voellig fertig wieder am haesslichen Strand ankamen und von dort aus uns den Weg zurueckschleppten und nach 11 (!) Stunden in die erste Pulpería in Utila-Town mussten, um Trinken zu kaufen.
Das war die Wanderung und das Ende unserer Tauchgaenge, aber dafuer konnten wir nun die chillige Atmposphaere von Utila vollends auskosten und sonst nie in Honduras dagewesene Koestlichkeiten, wie Bagels mit Nutella, Spinatravioli und "Flaming Brownie" (den besten Schokokuchen, den ich seit langem gegessen habe) geniessen, uns an den Strand legen und in die stylischen Bars gehen. Es war wirklich ein einmaliges Erlebnis und gluecklicherweise kam danach unser Camp mit Wanderungen zum Wasserfall, indem wir natuerlich auch baden waren und Spass mit den anderen voluntarios, um nicht ganz so abrupt ins alte Leben zurueckzugehen. Ich habe gluecklicherweise immernoch Ferien und nur Ferienaktivitaeten bis mitte Februar. Und dann geht es erst wieder los...
Ich hoffe ihr alle hattet einen schoenen Jahreswechsel. Fotos postet John.
¡Muchos Besitos!
Nachdem mein Geburtstag ja schon ein schoenes Fest gewesen war, warteten nun alle (insbesondere Lea und ich) schon gespannt auf das groesste Fest mit der Familie. Weihnachten! Am 24. Dezember vormittags war sozusagen die Ruhe vor dem Sturm. Lea und ich guckten zu, wie Fleisch im Steinofen geraeuchert wird, wie man Tamales macht und backten selbst Zimtsterne und Schokomakronen. Doch sonst war es ruhig wie nie in unserem Haus. So konnte ich ganz in Ruhe mit meiner Familie in Deutschland telefonieren, was ich sehr schoen fand, obwohl es ein bisschen komisch war, dass sie Bescherung und alles schon hinter sich hatten und ich noch in Jogginghose auf dem Sofa sass. Bei Sonnenschein und Fruehlingsgraden war es sowieso ganz unreal, das Heligabend sein soll. Doch dann kam alles Schlag auf Schlag.
Ab ins Auto und in die Kirche zur "misa" war das Erste. Danach gab es Hamburger bei unserer "Grossmutter" Mami Ilsa (nicht gerade honduranisch, aber naja), wo wir alle auch einen kleinen "tragito" kriegten, also einen Drink, und unseren "amigo secreto" beschenkten. (Das ist diese Sache bei der man vorher ein Familienmitglied zieht und derjenigen Person ein Geschenk macht. Soweit ich das mitbekommen habe ist der "amigo secreto" Tradition in Honduras. Jedenfalls machen das viele so.) Danach kam der fuer die Honduraner beliebteste Teil. Tanzen. Mittlerweile habe ich mich daran gewoehnt erst vom Gastgrossvater, dann vom Gastonkel, dann vom Freund vom Gastonkel und wieder vom Gastgrossvater usw durch die Gegend gewirbelt zu werden. So lernt man immerhin immer besser Merengue. Um 12 Uhr sind sich dann alle in die Arme gefallen und haben sich ¡FELIZ NAVIDAD! gewuenscht. Wir also wieder rein ins Auto und weiter zur anderen Grossmutter, wo wieder allen ¡FELIZ NAVIDAD! gewuenscht wurde. Danach fuhren wir nach Hause, wo weiter getanzt, Kuchen und Fleisch (ja, diese Mischung) gegessen und getrunken wurde und ich am naechsten Tag gar nicht mehr konnte. Trotzdem habe ich mich aufgerafft und sind wir dann "Familie besuchen" gefahren. Erst zum einen Teil der Familie in einen Ort, dann zum anderen Teil der Familie in einen anderen Ort und dann zu unserem Stammlokal am Lago de Yojoa, wo der restliche Teil der Familie sass und ich zum ersten Mal an diesem Tag wieder etwas zu Essen runterkriegen konnte.
Ja, und am 26. ging's schliesslich, wie Johnny schon berichtet hat nach Utila.
Es war einfach nur traumhaft!!
Es ist wirklich Karibikfeeling pur dort und du kannst gar nicht anders als chillen. Es sei denn man geht tauchen so wie wir. Nachdem wir uns von unserem Kakerlakenschock erholt hatten (in der ersten Cabaña in die wir gesteckt wurden ueberraschten uns um die ungelogen 50 Kakerlaken, die in ALLES reingekrabbelt waren und wir jede Socke einzeln ausschuettelten, um die riesen Viecher nicht mit in die naechste Cabaña zu nehmen, die gluecklicherweise clean war) ging's los mit Tauchen, was der absolute Hammer war!! Wir hatten richtig schoen enge Neoprenanzuege, lernten, wie man sich die ganzen Schlaeuche richtig anhaengt und in den Mund steckt, machten schoene Uebungen auf dem Grund des Ozeans und lernten Tauchersprache. Wir waren vollauf begeistert, da wir auch echt wenig fuer Unterkunft und Tauchen bezahlen mussten, waere da nicht so eine kleine Wanderung dazwischen gekommen, die uns die letzten beiden "Fun Dives" zerstoerte. Womit wir jetzt bei dem Punkt sind, den John ausgelassen hat.
Es war so: Wir wollten zum Strand. Strand war nicht schoen genug, dachten wir "laufen wir doch an der Nordkueste entlang, ueber eine Lagune und dahinter kommt ein schoner Strand, wo sogar noch ein Weg zurueck nach Utila Town geht". Also los und eine Stunde durch Treibholz mit Muell gemischt und dann sage und schreibe VIER Stunden ueber echte Korallenriffspieker mit FlipFlops und Roeckchen und Badesachen und unserem Mittagessen, dass wir vorher gemacht hatten. Doch wir dachten ja "da kommt ja ein anderer Weg zurueck". Grosser Schock kurz vor dem Strand war dann die Lagune, die sich als groesser herausstellte, als wir es uns je ertraeumt haetten. Doch uns konnte nichts mehr aufhalten. Sachen auf den Kopf und durch das Wasser,welches mir zwischenzeitlich bis zum Kinn ging. Aber dann kam er, der Traumstrand! Keine Menschenseele, weisser Strand und blaues Meer, soweit das Auge reichte und Muscheln ueber Muscheln, die wunderschoen und riesengross waren. Fehlte bloss noch den Weg zu finden und sich dann relaxed an den Strand zu legen. Ja der Weg...den es wahrscheinlich gar nicht gibt und wir ihn natuerlich nicht fanden. Total panisch (also ich war panisch!) riefen wir in unserem Tauchcenter an, denn es wurde schon dunkel und hinter uns lag spiekiges Korallenriff und vor uns einfach nur Dschungel. Unser Tauchcenter checkte aber leider gar nicht, wo das sein soll, wo wir da gelandet waren und so sassen wir da. Im wahrsten Sinne des Wortes lost, am Traumstrand, aber uns war gar nicht mehr nach baden zumute und Bruno machte schon Plaene, wo wir am Besten Holz fuer ein Feuer und Palmenblaetter fuer ein Haus herkriegen. Im Endeffekt liefen wir. Im Halbdunkel durch die tiefer gewordene Lagune und im Dustern nur vom Mond beschienen ueber das Riff - 5 Stunden - wo ich in eine Spalte brach und mir schoen mein komplettes linkes Bein zerschnitt. Das waren echte Schmerzen! John erzaehlte zur Aufmunterung eine Geschichte nach der naechsten, bis wir mitten auf dem Riff einen Unbekannten trafen, der uns auch noch einen echten Schreck versetzte mit seiner Anwesenheit und dann auch John verstummen liess und wir schliesslich voellig fertig wieder am haesslichen Strand ankamen und von dort aus uns den Weg zurueckschleppten und nach 11 (!) Stunden in die erste Pulpería in Utila-Town mussten, um Trinken zu kaufen.
Das war die Wanderung und das Ende unserer Tauchgaenge, aber dafuer konnten wir nun die chillige Atmposphaere von Utila vollends auskosten und sonst nie in Honduras dagewesene Koestlichkeiten, wie Bagels mit Nutella, Spinatravioli und "Flaming Brownie" (den besten Schokokuchen, den ich seit langem gegessen habe) geniessen, uns an den Strand legen und in die stylischen Bars gehen. Es war wirklich ein einmaliges Erlebnis und gluecklicherweise kam danach unser Camp mit Wanderungen zum Wasserfall, indem wir natuerlich auch baden waren und Spass mit den anderen voluntarios, um nicht ganz so abrupt ins alte Leben zurueckzugehen. Ich habe gluecklicherweise immernoch Ferien und nur Ferienaktivitaeten bis mitte Februar. Und dann geht es erst wieder los...
Ich hoffe ihr alle hattet einen schoenen Jahreswechsel. Fotos postet John.
¡Muchos Besitos!
Utila + Cerro Azul 1
Hey liebe Landsleute und andere Blogleser!
4 Tage sind jetzt des Arbeitens schon wieder gezaehlt, und ausser dass die Kids frisch aus den Ferien gekommen ruhiger sind, ist es fast als haette sich nichts geaendert. Aber, hey, ueber die Arbeit gibt es jetzt erstmal nichts so wichtiges zu berichten, da voerst ueber die Ferien geschrieben werden muss!!!
Nachdem wir das Arbeitsjahr offiziell mit der "Cena Navideña" beschlossen, haben wir Voluntarios am 24. noch schoen Weihnachten gefeiert. Zum Festessen gab es Paella, und von Bruno und mir gemacht Deutsch-Nicaraguanische Goetterspeise (in Schwarz-Rot-Gold mit Flor de Caña) als Nachspeise. Wir liessen uns es gutgehen und am 25. ruhten wir uns noch ein bisschen aus um am 26. einen super Urlaub zu beginnen. Das erste Stueck fuhren wir noch mit Thierry und Carmen, lasen Lea und Jani/Jule auf um dann nur noch zu viert - achja, Bruno, Jule, Lea und ich - nach La Ceiba (Karibikstadt) zu fahren. Dort uebernachtet ging es am naechsten Morgen per Schnellfaehre nach Utila, eine der bekannten Bay Islands am zweitgroessten Korallenriff der Welt. Nachdem wir unser reserviertes Hotel aus Schoenheitsgruenden nicht bezogen fanden wir Unterkunft in einer Cabaña(Huette) im "Cross Creek Dive Center". Die Huette hat uns fuenf Naechte lang nichts gekostet, weil wir im Cross Creek unsern Tauchschein gemacht haben.
Hoehepunkte des Tauchscheins machen waren das Sehen cooler, leuchtender Fische am auch coolen Korallenriff, das Schwimmen mit einer Seeschildkroete, der jamaikanische Kaptain unseres Tauchbootes und das vom Bootaussehen von ca. 40-50 Delfinen, die mit uns schwommen, vor uns auf und absprangen und einfach eine tolle Show gaben. Und das in absolut freier Natur.
Ansonsten kann man ueber Utila nur sagen, dass es voll stylisch, chillig und cool ist und so ueberhaupt nicht Honduras! Alles ist voller Gringos(Amis), Europaern und diese sind alles Backpacker wie man selbst im Alter von 20-30. Die Beste Bekanntschaft machten wir uebrigens mit 2 Daenen, die mit uns den Tauchkurs machten.
Jedenfalls gibt es in Utila unzaehlige internationale Restaurants; vom Inder, ueber den Italiener und den Mexicaner bis zum Israeli. Ausserdem ist alles total cool, alt und stylisch gehalten. Alle Schilder sind irgendwie auf Holztafeln gepinselt und alles ist sehr familiar ohne Kitsch.
Ausserdem gibt es diverse Bars, die auf Stegen bis in die Karibik reichen, und da man nachts um 2 auch noch 25Grad Celsius hatte, war es kein Problem bis in die tiefe Nacht zu sitzen, mit kurzen Klamotten und einem Cuba Libre, der in manchen Bars billiger war als das Bier. Unglaublich!
Der Hoehepunkt der Barkultur Utilas ist aber eine von wahrscheinlich kuenstlerisch sehr begabten Aussteigern konstruierte Baum-Haus-Bar auf ca. 5Meter Hoehe. Die Bar hat den Hauptteil mit Barhaeuschen und ausserdem viele Stege und Sitzgelegenheiten in luftiger Hoehe, die dich bis in den Garten des Anwesens fuehren, der Quadratcentimeter auf Quadratcentimeter aufs Kleinste mit kleinen Scherbchen oder anderen Sachen beklebt und dekoriert ist.
Unser Silvester verbrachten wir uebrigens zum groessten teil in der Tranquila-Bar, eine der Stegbars, wobei sich Lea - pobre cita - an einem explodierenden honduranischen Tischfeuerzeug die Hand sehr verbrandt hat.
Zu Utila gibt es nicht viel mehr zu erzaehlen, ausser dass wir dort - glaube ich - 9Naechte blieben, da irgendwann auch die Faehre ausfiel, um zu entspannen und die Zeit in einer so nicht honduranischen Zone zu geniessen. Achja, es gaebe noch unsere 11-Stuendige Wanderungsaktion zu erzaehlen, aber dafuer lasse ich Jani Platz, da dies ja erst Utila 1 ist und sie bestimmt auch gern etwas dazu schreiben wird.
Ja, nach Utila ging es dann noch fuer 6 Naechte in den Nationalpark Cerro Azul Meambar am Lago de Yojoa zum Mitte-Auswertungscamp und wir hatten ausser dem Auswerten auch viel Spass am Anfang mit den anderen Internationalen unserer Organisation und danach mit den Deutschen Freiwilligen vom Deutschen Entwicklungsdienst (DED).
Und jetzt bin ich seit Sonntag, damit waeren wir wieder beim Anfang, wieder auf Arbeit und die Zeit beginnt langsam immer schneller zu vergehen.
Ich hoffe Jani schreibt noch ein bisschen was zum Thema, weil es jetzt schon fast 1 Uhr ist und ich schlafen muss; die Fotos kommen irgendwann noch auf jeden Fall.
Beste Gruesse an alle Freunde, Familie und Verwandte in der ganzen Welt und zu hause,
¡Cuidense!
John
4 Tage sind jetzt des Arbeitens schon wieder gezaehlt, und ausser dass die Kids frisch aus den Ferien gekommen ruhiger sind, ist es fast als haette sich nichts geaendert. Aber, hey, ueber die Arbeit gibt es jetzt erstmal nichts so wichtiges zu berichten, da voerst ueber die Ferien geschrieben werden muss!!!
Nachdem wir das Arbeitsjahr offiziell mit der "Cena Navideña" beschlossen, haben wir Voluntarios am 24. noch schoen Weihnachten gefeiert. Zum Festessen gab es Paella, und von Bruno und mir gemacht Deutsch-Nicaraguanische Goetterspeise (in Schwarz-Rot-Gold mit Flor de Caña) als Nachspeise. Wir liessen uns es gutgehen und am 25. ruhten wir uns noch ein bisschen aus um am 26. einen super Urlaub zu beginnen. Das erste Stueck fuhren wir noch mit Thierry und Carmen, lasen Lea und Jani/Jule auf um dann nur noch zu viert - achja, Bruno, Jule, Lea und ich - nach La Ceiba (Karibikstadt) zu fahren. Dort uebernachtet ging es am naechsten Morgen per Schnellfaehre nach Utila, eine der bekannten Bay Islands am zweitgroessten Korallenriff der Welt. Nachdem wir unser reserviertes Hotel aus Schoenheitsgruenden nicht bezogen fanden wir Unterkunft in einer Cabaña(Huette) im "Cross Creek Dive Center". Die Huette hat uns fuenf Naechte lang nichts gekostet, weil wir im Cross Creek unsern Tauchschein gemacht haben.
Hoehepunkte des Tauchscheins machen waren das Sehen cooler, leuchtender Fische am auch coolen Korallenriff, das Schwimmen mit einer Seeschildkroete, der jamaikanische Kaptain unseres Tauchbootes und das vom Bootaussehen von ca. 40-50 Delfinen, die mit uns schwommen, vor uns auf und absprangen und einfach eine tolle Show gaben. Und das in absolut freier Natur.
Ansonsten kann man ueber Utila nur sagen, dass es voll stylisch, chillig und cool ist und so ueberhaupt nicht Honduras! Alles ist voller Gringos(Amis), Europaern und diese sind alles Backpacker wie man selbst im Alter von 20-30. Die Beste Bekanntschaft machten wir uebrigens mit 2 Daenen, die mit uns den Tauchkurs machten.
Jedenfalls gibt es in Utila unzaehlige internationale Restaurants; vom Inder, ueber den Italiener und den Mexicaner bis zum Israeli. Ausserdem ist alles total cool, alt und stylisch gehalten. Alle Schilder sind irgendwie auf Holztafeln gepinselt und alles ist sehr familiar ohne Kitsch.
Ausserdem gibt es diverse Bars, die auf Stegen bis in die Karibik reichen, und da man nachts um 2 auch noch 25Grad Celsius hatte, war es kein Problem bis in die tiefe Nacht zu sitzen, mit kurzen Klamotten und einem Cuba Libre, der in manchen Bars billiger war als das Bier. Unglaublich!
Der Hoehepunkt der Barkultur Utilas ist aber eine von wahrscheinlich kuenstlerisch sehr begabten Aussteigern konstruierte Baum-Haus-Bar auf ca. 5Meter Hoehe. Die Bar hat den Hauptteil mit Barhaeuschen und ausserdem viele Stege und Sitzgelegenheiten in luftiger Hoehe, die dich bis in den Garten des Anwesens fuehren, der Quadratcentimeter auf Quadratcentimeter aufs Kleinste mit kleinen Scherbchen oder anderen Sachen beklebt und dekoriert ist.
Unser Silvester verbrachten wir uebrigens zum groessten teil in der Tranquila-Bar, eine der Stegbars, wobei sich Lea - pobre cita - an einem explodierenden honduranischen Tischfeuerzeug die Hand sehr verbrandt hat.
Zu Utila gibt es nicht viel mehr zu erzaehlen, ausser dass wir dort - glaube ich - 9Naechte blieben, da irgendwann auch die Faehre ausfiel, um zu entspannen und die Zeit in einer so nicht honduranischen Zone zu geniessen. Achja, es gaebe noch unsere 11-Stuendige Wanderungsaktion zu erzaehlen, aber dafuer lasse ich Jani Platz, da dies ja erst Utila 1 ist und sie bestimmt auch gern etwas dazu schreiben wird.
Ja, nach Utila ging es dann noch fuer 6 Naechte in den Nationalpark Cerro Azul Meambar am Lago de Yojoa zum Mitte-Auswertungscamp und wir hatten ausser dem Auswerten auch viel Spass am Anfang mit den anderen Internationalen unserer Organisation und danach mit den Deutschen Freiwilligen vom Deutschen Entwicklungsdienst (DED).
Und jetzt bin ich seit Sonntag, damit waeren wir wieder beim Anfang, wieder auf Arbeit und die Zeit beginnt langsam immer schneller zu vergehen.
Ich hoffe Jani schreibt noch ein bisschen was zum Thema, weil es jetzt schon fast 1 Uhr ist und ich schlafen muss; die Fotos kommen irgendwann noch auf jeden Fall.
Beste Gruesse an alle Freunde, Familie und Verwandte in der ganzen Welt und zu hause,
¡Cuidense!
John
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