Dienstag, 12. Mai 2009

¿¡ Memorandum an Alberto - oder - vom Strassenjungen zum Charaktermillionaer !?

Freunde des bloegischen Lesens,

es folgt ein kleiner Einblick in Horizontes al Futuro:

Gestern verabschiedete sich Alberto(19) von uns, nachdem er in neun Jahren in Horizontest einen menschlichen, grossen Wandel vollzogen hat. Ich kann zwar nur einen kleinen Teil dieser neun Jahre beurteilen, aber allen die mit ihm zu tun hatten ist Alberto sehr doll ans Herz gewachsen. Den honduranischen Educadoren und auch den verschiedensten internationalen Freiwilligen. Alberto war in meinem Hogar(Haus); daher kannte ich ihn also...
Vor neun Jahren kam Alberto in Horizontes an, nachdem er auf der Strasse gelandet war, weil sein Vater ein Saeufer war und seine Mutter sich nicht um ihn kuemmern konnte. Bruder von sieben Geschwistern wurde er dann einer von circa 40.
Auf der Strasse hat er geklaut, geraucht, ueberfallen, Klebstoff inhaliert, Kokain genommen und Marihuana geraucht. Seiner Familie war "Mord und Totschlag" und naheliegende Sachen weniger als fremd.

Nun ergab sich die Lage, dass einer seiner Brueder verschied, und andere zwei aeltere Brueder, die im Dorf der Mutter wohnen, sich so gut wie nicht um die kuemmerten und sie nun totalmente allein war. Ohne Geld und ohne Gesellschaft.
So bat Alberto um Erlaubnis nach hause zurueckzukehren um in einer Schweisserei(er ist gelernter Schweisser) unter Vertrag zu arbeiten um so seiner Mutter zu helfen. Und nachdem Don Goyo mit unserer Hilfe pruefte ob es nicht vielleicht andere Gruende fuer diesen Wunsch gab liess er ihn seines Weges ziehen.

Alberto verabschiedete sich unter fliessenden Traenen von allen gestern zum Mittag und bedankte sich unendlich fuer alles das, was Horizontes ihm gegeben hat und gab uns Voluntarios und Educadores eine sehr feste Umarmung mit dem Versprechen das Projekt, und vor allem Don Goyo bald wieder besuchen zu kommen.

Nur, dass ihr mal seht, wie es aussehen kann, die erfolgreiche Arbeit; soweit wie man es beurteilen kann. Denn Alberto ist ein sehr temperamentvoller und impulsiver Mensch, der aber hoffentlich durch sein Leben in Horizontes immer den Rueckhalt und die Bodenhaftung spueren wird.

Ansonsten geht´s mir wie immer sehr gut, jeden Tag ein neuer Kampf.
Liebe Gruesse aus dem nun nassheissen Honduras

Ps: Wir waren am letzten freien Wochenende wieder auf dem schoensten Platz Honduras´, den Cayos Cochinos, habe die Zeit aber genossen und war deshalb zu faul Fotos zu machen - Sorry!

Dienstag, 5. Mai 2009

noch mehr fotos

jetzt hat's doch geklappt. por fin.
also auch gleich hinterher die fotos vom schoenen papa-urlaub. :)

urlaub mit papa

endlich fotos!

vom wundervollen urlaub mit meiner mama, uwe und meinem bruder gibt's jetzt die fotos.
die von papa habe ich irgendwie nicht online gestellt bekommen. vielleicht kriegt es ja john spaeter noch hin.

¡disfrutenlas!

jani/jule

urlaub mit mama

Dienstag, 21. April 2009

meine reise mit reisegruppe 2

¡buenas!

auch ich habe fast zwei wochen reise hinter mir und kann gar nicht glauben, dass jetzt nur noch 2 monate arbeit vor mir liegen. nachdem ich reisegruppe 1 (papa und rike) vor drei wochen verabschiedet hatte, folgte eine woche spaeter reisegruppe 2 mit meiner mama, meinem bruederchen coerni und uwe. ich habe mich so gefreut sie zu sehen und mussten sie zahlreiche berichte meines aufenthaltes hier in honduras ueber sich ergehen lassen. doch gleich seit dem ersten tag konnten sie sich ein ganz eigenes bild von dem exotischen mittelamerikanischen land machen. uns verschlug es wie john ersteinmal an die karibikkueste, wo uns die stadt "tela" sowohl schweisstriefenbd heisse als auch stuermisch verregnete tage bot, doch nutzten wir die zeit perfekt, um "punta sal" mit affen, weissen straenden und tuerkisblauem wasser und den botanischen garten mit litschees und bambuswaeldern zu geniessen. in "la ceiba" stellte ich meine lieben auf eine harte probe und liessen wir uns im sogenannten "banana republic" nieder, was uns wohl noch lange im gedaechtnis bleiben wird. ein hostel mit vielen backpackern und unglaublich gechiiiiiillten typen - aber toll. von dort aus machten wir wie john eine tour auf die "cayos cochinos" und sah ich dort den schoensten strand ever. er war einfach traumhaft (stimmt's coerni?) puderig und koennte man so weit auf's blaue meer schauen (ich hoffe, ich schaffe es die bilder online zu stellen). ausserdem stand auch die "cuero y salado - tour" auf dem programm- mit dabei schildkroeten, wunderschoenste schmetterlinge (die waren super farbig), krokodile und bruellaffen. mit einem kleinen tuckerzug wurden wir hin und zurueck gefahren, was die ganze sache noch spannender machte, da um uns rum eigentlich nur sumpf war. nachdem wir johnny und seine familia getroffen hatten, ging's bei uns im auto weiter nach "copán ruínas" - eine so suesse stadt - und sahen uns die ruinen an, die ich aber wohl atemberaubend fand. :) in gracias verbrachten wir ein paar schoene tage im mediterranisch angehauchten aguas termales und ging's von comayagua nach taulabé und zum "lago de yojoa", wo wir durch den nationalpark "los naranjos" ein bisschen dschungelflair und den wasserfall "pulhapanzak" abenteuer zu spueren bekamen. als dann der letzte tag anbrach, fiel mir der abschied doch arg schwer und konnte es nicht ohne traenen enden. ich bin wirklich sehr froh, dass meine familie hergekommen ist und sich ein bild von dem machen konnte, was ich hier erlebe. es ist doch wirklich sehr unterschiedlich zum deutschen leben und kann man sich alleine von erzaehlungen kaum vorstellen, wie es hier ist.

jetzt folgen noch ein paar schoene wochenenden. dieses bleib ich in taulabé, weil hier grosses dorffest ist - das darf man ja nicht verpassen.

¡muchos besos!

jule/jani

¡Urlaub!

Hola Amigos,

jetzt gilt es sich noch einmal animieren und nicht zu sehr die vergangenen zwei Wochen Hondurasschlendern vermissen und sich noch einmal auf´s Arbeiten zu konzentrieren. Denn gerade eben sozusagen sind meine Eltern und Pauli mit AA56 nach Miami, Florida geflogen und ich bin sozusagen vor dem Sprung zurueck ins Arbeitsleben.
Rueckblickend war der Urlaub, obwohl organisatorisch manchmal anstrengen - ich war ja der einzige Spanischsprechende - doch cool.
Nach dem sich die drei an die ueber den grauen Haueser haengenden Kabel San Pedros gewoehnt hatten ging es naemlich durch unzaehlbare Polizeikontrollen(auf der Strasse) in das kleine, schoene Gracias, Lempiras. Dort bestiegen wir den "Cerro de las Minas" im Nationalpark Montaña Celaque. Ich haette nicht gedacht, dass meine beiden Alten HerrIn das nun doch schon so sehr mitnimmt, denn die vier Stunden hoch und am naechsten Tag wieder herunter schafften sie doch merklich. Zu ihrer Verteidigung: Sie hatten den Flug noch in den Beinen. Ein erwaehnenswerter Zwischenfall: Auf dem Abstieg(eigentlich ein Hoch und Runter), spuerten Pauli und Papa uebrigens auch am eigenen Leibe, was man wohl "Reisekrankheit" nennt xD.
Nach der aber trotzallem wuenderschoenen Wanderung durch den "Nebeldschungel" ging es dann nach Copán Ruínas. Am Karfreitag kamen wir (halb)trampend von dort aus nach Chiquimula, Guatemala und zurueck und guckten uns am spaeten Nachmittag die schoenen, wenn auch nicht Atemberaubenden, Maya-Ruinen an. Es war den Eintritt wert!
Ueber San Pedro Sula ging, wo wir die Hellfors-Materna-Clique das erste mal trafen ging es dann nach Tornabé an die Karibik und am naechsten Tag mit Leas Familie(die wir schon in Copán trafen) in den Nationalpark auf der Halbinsel "Punta Sal". Neben wilden Affen und giftigen Tigerspinnen im tropischen Regenwald gab es noch wunderschoene kaum zu uebertreffende weisse Karibikstraende. An einem dieser Straende schliefen wir dann, wobei schlafen nicht der richtige Ausdruck ist. Am Abend verweigerten wir uns das mitgebrachte Zelt aufzubauen, da eine leichte Brise wehte und es ja auch cooler ist auf Haengematten und unter Palmen zu schlafen. Als die Brise im zehn Uhr Abends dann aber vergangen war, war es nicht mehr so cool, da die Sandfliegen herauskamen. Pauli und Papa raubten sie stechend den gesamten Schlaf, Mama verkuerzten sie ihn und ich legte mich auf einen kleine Steg und lies das teilweise ueber mich schwappende Wasser die Fliegen vertreiben.
Von Punta Sal aus ging es nach "Cuero y Salado". Bei der morgendlichen Kanutour standen wieder Affen, Nasenbaer und ein (leider) weitentferntes Krokodil auf dem Programm.
Ueber "Pico Bonito"(Dschungel und Flussschwimmen) ging es dann ueber La Ceiba in Richtung des kleinen Ortes "Nueva Armenia". Es handelt sich auch hier um ein Garifuna(schwarze Einwohner(schon drueber berichtet))-Dorf, von dem wir aus mit einer Nussschale und ohne Schwimmweste von einem der Einwohner auf die "Cayos Cochinos" gefahren wurden. Es handelt sich hierbei um 13 Mini-Inseln, sogenannte Atolle, die bisher alles uebertroffen haben was ich hier gesehen habe. Das Wasser uebertraf sogar noch das am Punta Sal und man fuehlte sich im Paradies. Wir uebernachteten auf dem einzigen nichtprivaten Cayo - Chachahuate. Es hat ungefaehr die Groesse eines, sagen wir, Fussballfeldes und ist besetzt mit circa 20 Huetten aus Palmenblaettern. Es gibt 100 Garifuna, die diese Insel bewohnen. Carolina, eine von ihnen, liess uns bei sich schlafen und vollstaendig war die voll aussergewoehnlichste Nacht des Urlaubs.
Nach der tollen Woche zwischen Punta Sal und Cayos Cochinos ging es dann zum letzten Abspannen an den Lago de Yojoa wo fuer uns das Hotel sozusagen mit der Hellfors-Materna-Reisegruppe teilten. Hinter den Pulhapanzak-Wasserfall fuehrte ich Pauli am naechsten morgen.
Von dort aus begann fuer mich dann wirklich das relative Ende der Reise denn es ging zur Projektbesichtigung nach Horizontes. Meine Familie kriegte wohl doch einen kleinen, aber positiven Schreck von unseren Jungs. Papa wohl nicht damit gerechnet, dass 41 Strassenjungs anstrengender sein koennten als seine beiden Musterknaben ;-).
Zu allem Ueberfluss wurde die Reise am letzten Tag dann aber doch noch ein wenig ueberschattet, da uns auf dem Weg zum Autoabgeben jemand auffuhr und die Beule nich auf seine Kappe nehmen wollte. Es gab ein wenig menschliche Ueberhitzung, Einschreitung des Verleihers und das Problem wurde auf des Schuldigen Kosten geloest.
So endete der Urlaub heute um 6.45Uhr mit dem Abschied, den meine Mama, selbst mit nur noch vier Monaten in Aussicht nicht ohne Traenen ueberstand.

Jetzt bin ich das von mir gefuehrte 3er-Pack wieder los und muss wieder nur fuer einen reden. Trotzallem hatte ich eine sehr tolle Zeit mit den dreien. Nun gibt es noch einmal ein bisschen mehr als zwei Monate Arbeit, auf das ich mich freue und danach die viele Zeit zum Reisen, auf die ich mich natuerlich auch freue.

Fotos diesmal nicht digital, sind per Flieger nach Deutschland unterwegs.

Viele Gruesse aus dort wo die Museen brennen,
¡Cuidense!,
Johnna

Mittwoch, 1. April 2009

sonne,strand und meer

preciosos,

nun auch von mir ein kurzes update ueber die neuesten geschehnisse.
vor zwei wochen kam mein lieber papa zu besuch. ich glaube schon die ersten tage haben ihn und rike ganz schoen umgeworfen, so mit besuch der gastfamilie und meiner schule. ja, honduraner haben eben schon ein anderes temperament als wir deutschen. :) danach sind wir den grossen wasserfall "puhapanzak" hier ganz bei mir in der naehe und comayagua angucken gefahren und schliesslich nach gracias, wo wir in den heissen quellen badeten (da war es noch so kalt, dass man da rein gehen wollte, jetzt weiss ich nicht. ob ich das wollen wuerde so heiss ist es hier) und uns die stadt ansahen. ziemlich schnell ging es dann aber weiter bis zu "copán ruínas", wo wir die alten mayastaetten hier in honduras bewundern konnten. die stadt ist uebrigens auch ganz nett und haben wir die zeit dort wirklich genossen. dirket im anschluss machten wir uns auf den weg zur atlantikkueste und einen kurzen stopp in "tela" und einem der garífunadoerfer "tornabé" . im anschluss ging's mit der faehre auf die groesste der bay islands "roatán". da war es einfach nur traumhaft!! ich habe noch nie so tolle straende gesehen. das war wirklich marke tui-katalog-titelseite. ganz toll! wir haben in unserem schoenen hotel auf dem balkon gefruehstueckt, uns am strand braten lassen, von weitem delphine hoppsen sehen, sind rumgeschnorchelt, mit dem kayak ueber die wellen geritten, auf seilen durch den dschungel gezischt und knackig braun geworden - besonders die beiden, so kaesig, wie sie aus dem kalten deustchland ankamen. :) nach 5 tagen purestem karibikurlaub kam mir dann der abschied doch ein bisschen ploetzlich und war ich furchtbar traurig mich von den beiden wieder verabschieden zu muessen. das haette ich gar nicht von mir gedacht. jetzt hat sich lea heute morgen nach guatemala verabschiedet und muss ich zwei tage alleine zur arbeit, aber dann kommen ja schon mama und cornelius und uwe und dann ist wieder alles schick.

heissteste gruesse. es ist so heiss hier!

jani/jule

El Salvador, Arbeit, Ostern

Hey liebe Freunde des bloegischen Lesens,

heute, so kurz vor meinem naechsten Wochenende kommt nochmal schnell ein kurzes Update meines honduranischen Lebens.
Am letzen Wochenende, Jule war mit ihrem besuchenden Papa unterwegs, habe ich mich mit Bruno und einem anderen deutschen Freiwilligen am Donnerstag Nachmittag ueber Marcala auf den Weg nach El Salvador gemacht. Das kleinste Land Mittelamerikas hat trotz seiner geringen Groesse einiges an menschlichem Potenzial und chilligen Pazifikstraenden zu bieten gehabt. Am Freitag deckten wir uns auf dem Markt San Miguels, 3.groesste Stadt, mit Fruechten ein. In El Espino, einem Ort direkt am Pazifik kamen wir am spaeten Nachmittag an, wo wir uns ein Zimmer und drei Haengematten mieteten. Im Zimmer verstauten wir unser Gepaeck und die Haengematten haengten wir am Strand auf und machten es uns in ihnen die naechsten 36 Stunden gemuetlich. Mit einigen kleinen Unterbrechungen zum Baden und Essen. Das Wetter war sonnig und heiss, vergleichend mit dem Sueden Honduras. Wie auch immer, aufgrund des geringen Sightseeingaufwands, ich betrachtete mehr mein Buch als die Sehenswuerdigkeiten des Dorfes, war es ein sehr erholsames und entspannendes Wochenende.
Nur die Sonne verbrannte mir die Ohren; wer kremt sich schon die Ohren ein!?
El Espino, El Salvador

Arbeitstechnisch fingen nach diesem Wochenende zwei Wochen mit Hoehen und Tiefen an. Wie, kann ich jetzt gar nicht so beschreiben, aber wir freuen uns jetzt alle auf die Osterferien, in denen wir abwechselnd immer nur zu zweit arbeiten und den Rest freihaben, weil sehr viele Jungs nach hause fahren. Ja, sogar Thierry hat es einmal fuer einen Abend die "Socken ausgezogen" und er meinte er hat keinen "animo" mehr. Und das soll schon was heissen. Naja, ist aber nicht so schlimm, so ist die Arbeit, und so ist sie auch weiterhin schoen. Anstrengend und schoen.
Am Samstag wollten wir als Nachfeier von Don Goyos Geburtstag und dem letzten Wochenende vor den Ferien eigentlich mit dem Projekt an den Strand fahren. Da die Strassen aber in Richtung Strand so schlecht sind und man mit einem alten Amibus zu lange gebraucht haette um einen Tag auszukosten wurde der Plan kurzfristig geaendert und wir fuhren zum Sightseeing nach Tegucigalpa und danach in ein Freizeitpaerkchen mit Freibad. Es war cool und wir hatten alle Spass.
Horizontes al Futuro (Paseo a Tegucigalpa)

Ja, also wie gesagt, naechste Woche gibt es dann fuer alle Mitarbeiter 2,5Tage Arbeit und den Rest der Tage frei, also 5,5Tage frei. Ich werde also nicht direkt ins Wochenende fahren, sondern in die Ferien am Samstag, Sonntag und Montag reinarbeiten und mich am Montag Nachmittag auf den Weg nach San Pedro Sula machen um meine Eltern und Pauli vom Flughafen abzuholen. Die kommen mich naemlich besuchen. Und nach den eigentlichen Ferien bin ich dann noch so dreist und nehme noch einmal eine Woche mehr frei um meiner Familie Land und Leute zu zeigen. Die sind glaube ich schon ganz schoen aufgeregt, und ich auch ein bisschen.

Alles klar, ich wuensche euch jedenfalls allen eine besinnliche Karwoche und gesegnete und frohe Ostern,
aus dem nun sehr heissen Honduras,
euer John

Mittwoch, 18. März 2009

Fotos Gracias, Lempira

Hallo liebe freunde des bloegischen Lesens,

es tut mir Leid euch mitteilen zu muessen, dass ich nicht in der Lage sein werde die Bilder des vergangenen freien Wochenendes, an dem wir in Gracias, Lempira waren online zu stellen. Das liegt daran, dass ich mir von einem unserer aelteren Jungs, der zum Friseur ausgebildet wird, hab die Haare schneiden lassen und zwei andere Fotos davon machten. In dem Uebermut den sie aber mit der Kamera hatten, hat mir einer saemtliche vergangene Fotos geloescht. Kein Problem, ich hatte sie alle schon gespeichert, mit Ausnahme der aus Gracias. Mit Wahrscheinlichkeit komme ich aber noch einmal nach Gracias und schiess noch mal ein paar Fotos.

Ich schreib euch mal noch meinen weiteren Monatsplan: heute kommen Jule und ihr Papa plus Begleitung um Horizontes und mich zu besuchen nach Comayagua. Am Donnerstag nachmittag mache ich mich dann mit Bruno auf den Weg nach El Salvador, wo wir am Freitag am Strand ankommen werden um zu chillen. Danach gibt es noch einmal 2Wochen Arbeit und am Montag, den 6.April hole ich meine Eltern in San Pedro ab um ihnen Honduras zu zeigen.

Ansonsten gehts mir gut; ich hatte Angina aber ansonsten zwei ruhige Arbeitswochen.
Hoffe ihr lasst es euch zu hause oder im Rest der Welt gut gehen.

Liebe Gruesse aus dem mittlerweile heissen Honduras!
John

Mittwoch, 11. März 2009

Gracias und Roatán

Ihr Lieben,

dieses Wochenende hat es uns mal in eine Gegend verschlagen, die wir bis jetzt in Honduras stets ausgelassen hatten und uns auf die sogenannte "Ruta Lenca" begeben. Lencas sind alte Honduranische Vorfahren, die fuer ihre Toepferei, bunte Kopftuecher und viel Kaffeeanbau beruehmt sind. Zuerst stand "La Esperanza" als
Lenca-Stadt auf unserem Plan, die staubige Strassen und leckere Fruechte aber sonst nichts weiter weltbewegendes zu zeigen hatte. Weiter ging's ueber absolute Stolperwege aber durch tolle bergige Landschaft nach "Gracias", einer huebschen kleinen Kolonialstadt, die es uns schon mehr angetan hat. John und ich machten aber schon kurz vor der Stadt Halt und checkten in einem super schnieken auf rustikaler Basis gehaltenem Hotel ein, das direkt an die "Aguas Termales" (natuerliche Thermalbaeder) gebaut ist. Sehr schoen!! Den Tag darauf gingen wir die Stadt besuchen, wo es viele kleine bunte Haueser, kleine Strassen und eine kleine Festung zu sehen gibt. Wir trafen uns dort mit Freunden von Lea, die vor Kurzem aus Deutschland gekommen sind und anderen Freiwilligen. Abends wurden die "Aguas Termales" auf ihre Funktion getestet. Das war so angenehm, weil wirklich warm, dass wir am naechsten Morgen gleich wieder reinsprangen. Leider mussten wir uns am Sonntag schon wieder auf den Rueckweg machen und kann ich es jetzt schon gar nicht mehr erwarten meinen Papa in 4 Tagen nach ueber einem halben Jahr Trennung wieder zu sehen. Juhu! Da kann ich euch dann von der Karibikinsel "Roatán" berichten, wo wir ein paar Tage zusammen verbringen werden. Da sieht's so aus:




Bis dahin gehabt euch wohl.

¡muchos besitos!

Mittwoch, 4. März 2009

Na was wohl !?

Hey liebe Freunde des blogischen Geschehens,

wie immer von mir, gibt es mal wieder Fotos. Diesmal gibt es die vom vorletzten Wochenende an dem wir Timm im Dschungel besuchten. Leider laesst die Qualitaet oft zu wuenschen uebrig, aber die Kamera traegt halt auch schon ihre Jahre. Ich hoffe ihr kriegt nen Eindruck von der Schoenheit, aber ich denke doch schon.
La Cuenca del Rio Cangrejal, PN Pico Bonito (bei Timm)


Dieses Wochenende - juhu, nur noch 2Tage - geht es ich weiss noch nicht wohin. Aber Jani und ich werden auf jeden Fall mal etwas allein unternehmen.
Ansonsten geht es mir ganz gut und man tut halt was man kann!?

Liebe Gruesse aus der Ferne,
John