Donnerstag, 29. Januar 2009

Fotos Utila

Hey liebe Blogleser,

jetzt endlich die langerwarteten Utila-Photos. Es ist noch eine limitiertere Auswahl als die die ihr dann zu Hause sehen werden koennt, wenn ihr euch bis jetzt noch nicht langweilt.
Ja, eigentlich wollte ich noch einige andere Alben einstellen (zB.: Weihnachtsfeier), aber so wie das ist, ist hier im gesamten Inet-Cafe mitten beim Hochladen der Strom ausgefallen, also habe ich das sein lassen.
Utila


Am Wochenende haben wir uebrigens Freunde in der Naehe von Tegucigalpa besucht und sind am Samstag quer durch den Nationalpark "La Tigra" gewandert. Fazit: Wunderschoen!!! Fuer die, die schon einmal in einem gemaessigten Regenwald waren (¿Familie Preuss?) koennen sich vorstellen wie es in diesem "Wolkenwald" auf 2000m Hoehe aussieht. Es war wirklich sehr schoen.

Alles klar, viel Spass beim Fotos sehen,

Alles Liebe,
John

Donnerstag, 15. Januar 2009

UTILA!!!

Hier nun meine Version der schoensten Tage, die ich bis jetzt hier in Honduras verbracht habe.


Nachdem mein Geburtstag ja schon ein schoenes Fest gewesen war, warteten nun alle (insbesondere Lea und ich) schon gespannt auf das groesste Fest mit der Familie. Weihnachten! Am 24. Dezember vormittags war sozusagen die Ruhe vor dem Sturm. Lea und ich guckten zu, wie Fleisch im Steinofen geraeuchert wird, wie man Tamales macht und backten selbst Zimtsterne und Schokomakronen. Doch sonst war es ruhig wie nie in unserem Haus. So konnte ich ganz in Ruhe mit meiner Familie in Deutschland telefonieren, was ich sehr schoen fand, obwohl es ein bisschen komisch war, dass sie Bescherung und alles schon hinter sich hatten und ich noch in Jogginghose auf dem Sofa sass. Bei Sonnenschein und Fruehlingsgraden war es sowieso ganz unreal, das Heligabend sein soll. Doch dann kam alles Schlag auf Schlag.

Ab ins Auto und in die Kirche zur "misa" war das Erste. Danach gab es Hamburger bei unserer "Grossmutter" Mami Ilsa (nicht gerade honduranisch, aber naja), wo wir alle auch einen kleinen "tragito" kriegten, also einen Drink, und unseren "amigo secreto" beschenkten. (Das ist diese Sache bei der man vorher ein Familienmitglied zieht und derjenigen Person ein Geschenk macht. Soweit ich das mitbekommen habe ist der "amigo secreto" Tradition in Honduras. Jedenfalls machen das viele so.) Danach kam der fuer die Honduraner beliebteste Teil. Tanzen. Mittlerweile habe ich mich daran gewoehnt erst vom Gastgrossvater, dann vom Gastonkel, dann vom Freund vom Gastonkel und wieder vom Gastgrossvater usw durch die Gegend gewirbelt zu werden. So lernt man immerhin immer besser Merengue. Um 12 Uhr sind sich dann alle in die Arme gefallen und haben sich ¡FELIZ NAVIDAD! gewuenscht. Wir also wieder rein ins Auto und weiter zur anderen Grossmutter, wo wieder allen ¡FELIZ NAVIDAD! gewuenscht wurde. Danach fuhren wir nach Hause, wo weiter getanzt, Kuchen und Fleisch (ja, diese Mischung) gegessen und getrunken wurde und ich am naechsten Tag gar nicht mehr konnte. Trotzdem habe ich mich aufgerafft und sind wir dann "Familie besuchen" gefahren. Erst zum einen Teil der Familie in einen Ort, dann zum anderen Teil der Familie in einen anderen Ort und dann zu unserem Stammlokal am Lago de Yojoa, wo der restliche Teil der Familie sass und ich zum ersten Mal an diesem Tag wieder etwas zu Essen runterkriegen konnte.

Ja, und am 26. ging's schliesslich, wie Johnny schon berichtet hat nach Utila.
Es war einfach nur traumhaft!!
Es ist wirklich Karibikfeeling pur dort und du kannst gar nicht anders als chillen. Es sei denn man geht tauchen so wie wir. Nachdem wir uns von unserem Kakerlakenschock erholt hatten (in der ersten Cabaña in die wir gesteckt wurden ueberraschten uns um die ungelogen 50 Kakerlaken, die in ALLES reingekrabbelt waren und wir jede Socke einzeln ausschuettelten, um die riesen Viecher nicht mit in die naechste Cabaña zu nehmen, die gluecklicherweise clean war) ging's los mit Tauchen, was der absolute Hammer war!! Wir hatten richtig schoen enge Neoprenanzuege, lernten, wie man sich die ganzen Schlaeuche richtig anhaengt und in den Mund steckt, machten schoene Uebungen auf dem Grund des Ozeans und lernten Tauchersprache. Wir waren vollauf begeistert, da wir auch echt wenig fuer Unterkunft und Tauchen bezahlen mussten, waere da nicht so eine kleine Wanderung dazwischen gekommen, die uns die letzten beiden "Fun Dives" zerstoerte. Womit wir jetzt bei dem Punkt sind, den John ausgelassen hat.

Es war so: Wir wollten zum Strand. Strand war nicht schoen genug, dachten wir "laufen wir doch an der Nordkueste entlang, ueber eine Lagune und dahinter kommt ein schoner Strand, wo sogar noch ein Weg zurueck nach Utila Town geht". Also los und eine Stunde durch Treibholz mit Muell gemischt und dann sage und schreibe VIER Stunden ueber echte Korallenriffspieker mit FlipFlops und Roeckchen und Badesachen und unserem Mittagessen, dass wir vorher gemacht hatten. Doch wir dachten ja "da kommt ja ein anderer Weg zurueck". Grosser Schock kurz vor dem Strand war dann die Lagune, die sich als groesser herausstellte, als wir es uns je ertraeumt haetten. Doch uns konnte nichts mehr aufhalten. Sachen auf den Kopf und durch das Wasser,welches mir zwischenzeitlich bis zum Kinn ging. Aber dann kam er, der Traumstrand! Keine Menschenseele, weisser Strand und blaues Meer, soweit das Auge reichte und Muscheln ueber Muscheln, die wunderschoen und riesengross waren. Fehlte bloss noch den Weg zu finden und sich dann relaxed an den Strand zu legen. Ja der Weg...den es wahrscheinlich gar nicht gibt und wir ihn natuerlich nicht fanden. Total panisch (also ich war panisch!) riefen wir in unserem Tauchcenter an, denn es wurde schon dunkel und hinter uns lag spiekiges Korallenriff und vor uns einfach nur Dschungel. Unser Tauchcenter checkte aber leider gar nicht, wo das sein soll, wo wir da gelandet waren und so sassen wir da. Im wahrsten Sinne des Wortes lost, am Traumstrand, aber uns war gar nicht mehr nach baden zumute und Bruno machte schon Plaene, wo wir am Besten Holz fuer ein Feuer und Palmenblaetter fuer ein Haus herkriegen. Im Endeffekt liefen wir. Im Halbdunkel durch die tiefer gewordene Lagune und im Dustern nur vom Mond beschienen ueber das Riff - 5 Stunden - wo ich in eine Spalte brach und mir schoen mein komplettes linkes Bein zerschnitt. Das waren echte Schmerzen! John erzaehlte zur Aufmunterung eine Geschichte nach der naechsten, bis wir mitten auf dem Riff einen Unbekannten trafen, der uns auch noch einen echten Schreck versetzte mit seiner Anwesenheit und dann auch John verstummen liess und wir schliesslich voellig fertig wieder am haesslichen Strand ankamen und von dort aus uns den Weg zurueckschleppten und nach 11 (!) Stunden in die erste Pulpería in Utila-Town mussten, um Trinken zu kaufen.

Das war die Wanderung und das Ende unserer Tauchgaenge, aber dafuer konnten wir nun die chillige Atmposphaere von Utila vollends auskosten und sonst nie in Honduras dagewesene Koestlichkeiten, wie Bagels mit Nutella, Spinatravioli und "Flaming Brownie" (den besten Schokokuchen, den ich seit langem gegessen habe) geniessen, uns an den Strand legen und in die stylischen Bars gehen. Es war wirklich ein einmaliges Erlebnis und gluecklicherweise kam danach unser Camp mit Wanderungen zum Wasserfall, indem wir natuerlich auch baden waren und Spass mit den anderen voluntarios, um nicht ganz so abrupt ins alte Leben zurueckzugehen. Ich habe gluecklicherweise immernoch Ferien und nur Ferienaktivitaeten bis mitte Februar. Und dann geht es erst wieder los...

Ich hoffe ihr alle hattet einen schoenen Jahreswechsel. Fotos postet John.

¡Muchos Besitos!

Utila + Cerro Azul 1

Hey liebe Landsleute und andere Blogleser!

4 Tage sind jetzt des Arbeitens schon wieder gezaehlt, und ausser dass die Kids frisch aus den Ferien gekommen ruhiger sind, ist es fast als haette sich nichts geaendert. Aber, hey, ueber die Arbeit gibt es jetzt erstmal nichts so wichtiges zu berichten, da voerst ueber die Ferien geschrieben werden muss!!!

Nachdem wir das Arbeitsjahr offiziell mit der "Cena Navideña" beschlossen, haben wir Voluntarios am 24. noch schoen Weihnachten gefeiert. Zum Festessen gab es Paella, und von Bruno und mir gemacht Deutsch-Nicaraguanische Goetterspeise (in Schwarz-Rot-Gold mit Flor de Caña) als Nachspeise. Wir liessen uns es gutgehen und am 25. ruhten wir uns noch ein bisschen aus um am 26. einen super Urlaub zu beginnen. Das erste Stueck fuhren wir noch mit Thierry und Carmen, lasen Lea und Jani/Jule auf um dann nur noch zu viert - achja, Bruno, Jule, Lea und ich - nach La Ceiba (Karibikstadt) zu fahren. Dort uebernachtet ging es am naechsten Morgen per Schnellfaehre nach Utila, eine der bekannten Bay Islands am zweitgroessten Korallenriff der Welt. Nachdem wir unser reserviertes Hotel aus Schoenheitsgruenden nicht bezogen fanden wir Unterkunft in einer Cabaña(Huette) im "Cross Creek Dive Center". Die Huette hat uns fuenf Naechte lang nichts gekostet, weil wir im Cross Creek unsern Tauchschein gemacht haben.
Hoehepunkte des Tauchscheins machen waren das Sehen cooler, leuchtender Fische am auch coolen Korallenriff, das Schwimmen mit einer Seeschildkroete, der jamaikanische Kaptain unseres Tauchbootes und das vom Bootaussehen von ca. 40-50 Delfinen, die mit uns schwommen, vor uns auf und absprangen und einfach eine tolle Show gaben. Und das in absolut freier Natur.
Ansonsten kann man ueber Utila nur sagen, dass es voll stylisch, chillig und cool ist und so ueberhaupt nicht Honduras! Alles ist voller Gringos(Amis), Europaern und diese sind alles Backpacker wie man selbst im Alter von 20-30. Die Beste Bekanntschaft machten wir uebrigens mit 2 Daenen, die mit uns den Tauchkurs machten.
Jedenfalls gibt es in Utila unzaehlige internationale Restaurants; vom Inder, ueber den Italiener und den Mexicaner bis zum Israeli. Ausserdem ist alles total cool, alt und stylisch gehalten. Alle Schilder sind irgendwie auf Holztafeln gepinselt und alles ist sehr familiar ohne Kitsch.
Ausserdem gibt es diverse Bars, die auf Stegen bis in die Karibik reichen, und da man nachts um 2 auch noch 25Grad Celsius hatte, war es kein Problem bis in die tiefe Nacht zu sitzen, mit kurzen Klamotten und einem Cuba Libre, der in manchen Bars billiger war als das Bier. Unglaublich!
Der Hoehepunkt der Barkultur Utilas ist aber eine von wahrscheinlich kuenstlerisch sehr begabten Aussteigern konstruierte Baum-Haus-Bar auf ca. 5Meter Hoehe. Die Bar hat den Hauptteil mit Barhaeuschen und ausserdem viele Stege und Sitzgelegenheiten in luftiger Hoehe, die dich bis in den Garten des Anwesens fuehren, der Quadratcentimeter auf Quadratcentimeter aufs Kleinste mit kleinen Scherbchen oder anderen Sachen beklebt und dekoriert ist.
Unser Silvester verbrachten wir uebrigens zum groessten teil in der Tranquila-Bar, eine der Stegbars, wobei sich Lea - pobre cita - an einem explodierenden honduranischen Tischfeuerzeug die Hand sehr verbrandt hat.
Zu Utila gibt es nicht viel mehr zu erzaehlen, ausser dass wir dort - glaube ich - 9Naechte blieben, da irgendwann auch die Faehre ausfiel, um zu entspannen und die Zeit in einer so nicht honduranischen Zone zu geniessen. Achja, es gaebe noch unsere 11-Stuendige Wanderungsaktion zu erzaehlen, aber dafuer lasse ich Jani Platz, da dies ja erst Utila 1 ist und sie bestimmt auch gern etwas dazu schreiben wird.

Ja, nach Utila ging es dann noch fuer 6 Naechte in den Nationalpark Cerro Azul Meambar am Lago de Yojoa zum Mitte-Auswertungscamp und wir hatten ausser dem Auswerten auch viel Spass am Anfang mit den anderen Internationalen unserer Organisation und danach mit den Deutschen Freiwilligen vom Deutschen Entwicklungsdienst (DED).

Und jetzt bin ich seit Sonntag, damit waeren wir wieder beim Anfang, wieder auf Arbeit und die Zeit beginnt langsam immer schneller zu vergehen.
Ich hoffe Jani schreibt noch ein bisschen was zum Thema, weil es jetzt schon fast 1 Uhr ist und ich schlafen muss; die Fotos kommen irgendwann noch auf jeden Fall.

Beste Gruesse an alle Freunde, Familie und Verwandte in der ganzen Welt und zu hause,
¡Cuidense!
John

Mittwoch, 24. Dezember 2008

¡Feliz Navidad!

Liebe Blogleser und Freunde in der weiten Welt und zu hause,
Wir wuenschen euch alles alles Liebe, Gute und Gottes Segen zur Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2009.

Falls es euch noch schnell interessiert wie wir die Zeit verbringen? Ab dem 26.12. werden wir bis ins neue Jahr herein auf Utila, eine der beruehmten Bay Islands, sein um unter anderem einen Tauchkurs zu machen. Selbstgemachte Bilder werden spaeter nachgereicht.

¡Feliz Navidad y Prospero Año Nuevo 2009!

Montag, 22. Dezember 2008

¡Felicidades!

So, jetzt sind wir 2 Jahre zusammen!!

Freitag, 19. Dezember 2008

Mein Geburtstag...

... war so schoen!!

Morgens wurde ich mit lauter Musik geweckt, danach haben wir mit unseren niños in der Schule Pancakes gebacken, nachmittags kam (was eine riiieeesen Ueberraschung war!!) Johnny. Nach etwas Kuchen aus dem Ort gab es ueberraschenderweise von Lea und meiner Gastmutter hergestellte Pizza (habe ich seit Deutschland nicht mehr gegessen), die super lecker war! Ausserdem kam ueberraschenderweise eine Freundin aus Taulabé (Naomi) zu Besuch. Abends haben wir Punta getanzt und es uns mit einem Riesenkuchen (Geschenk meiner Gasteltern) und Tortilla con queso gutgehen lassen. Es war wirklich ein gelungener Tag, wenn auch ein bisschen zu warm fuer meine Verhaeltnisse. Waren an meinem Geburtstag bisher nie 25 Grad.

Ich bedanke mich hiermit auch ganz herzlich fuer alle die lieben Glueckwuensche und Anrufe. Ich habe ich mich so gefreut, dass ihr an mich gedacht habt!!

Eine schoene Adventszeit euch allen!

Montag, 15. Dezember 2008

Muchas cositas: Atombomben, Santa Barbara,Eureka und Vorweihnacht(?)

Hey liebe vorweihnachtliche Blogleser aus aller Welt,

es fehlen noch 9 Tage bis zum grossen Fest, und im Gegensatz zu Jani kriegt man hier nicht ganz so viel von Weihnachten mit. Die Arbeit im Projekt laeuft mas o menos so ab wie immer. Aber natuerlich gibt es auch Abweichungen. Die zwei groessten sind
1.: Die Weihnachts-Hogar-Deco-Compeción
und
2.: Die Vorbereitung fuer die Cena Navideña

Bei der ersten handelt es sich darum, dass alle 4 der Hogares(Haeuser) dazu aufgefordert waren sich so schoen wie moeglich zu dekorieren. Da ich fuer die Mayores vom Hogar Nuevo zustaendig bin habe ich alles getan um ihnen zu helfen zu gewinnen. Das Hogar ist jetzt, nachdem alles fertig dekoriert ist so sauber wie ich es noch nicht gesehen habe und ausserdem haengen an den vielen Waenden insgesamt 152 aus Karton selbstausgeschnittene und bemalte Weihnachtsengel, Glocken, Sterne, Sternschnuppen, Stiefel, Staedchen, Weihnachtsbaeume und ein riesiges "¡Feliz Navidad!". Ausserdem haben die Jungs eine 1x1x1Meter grosse Krippe gebaut, Jani und Lea haben uns auf einem Laken ein Weihnachtsbild vorgemalt, was wir ausgemalt haben und zu guterletzt haben wir ungefaehr 10 Lichterketten aufgehangen. Die Jungs haben die Grosse Hoffnung zu gewinnen, wenn Don Goyo innerhalb der naechsten 2 Tage die Entscheidung trifft. Ich bin auch ganz zuversichtlich und waere echt stolz weil wir zusammen superviel Arbeit in die Sache gepackt haben. Ich wurde irgendwann echt kreativ, fuer meinen Teil.

Bei der zweiten Abweichung handelt es sich darum, dass die Jungs am 20.12. fuer ca. 3 Wochen zu ihren Familien nach hause duerfen und es vorher eine grosse Weihnachtsfeier mit vielen Leuten aus dem Viertel gibt. Dafuer muss von unserer Seite natuerlich ein Programm auf die Beine gestellt werden, was ein grosses Krippenspiel und Lieder umfasst. Da wir sehr spaet mit den Vorbereitungen angefangen haben wird es jetzt schon relativ knapp bis Freitag. Ich bin mit einigen Jungs dabei 3 Gitarrenbegleitete Weihnachtslieder zu singen und wir Educadores + Voluntarios werden das Programm mit einem "Stille Nacht-Mix" in Spanisch, Franzoesisch, Deutsch und Japanisch(also allen unseren Heimatsprachen) eroeffnen.

Bis zum 26. werden wir dann noch arbeiten, am 24. als Voluntarios zusammen Weihnachten celebrieren, und dann bis zum 5.1. auf die Islas de la Bahia zum Tauchen, Relaxen und Feiern zu fahren.

Andere Sache:

Am letzten Mittwoch hatte Yuki mithilfe 2 anderer japanischer Voluntarios und der japanischen Botschaft in Comayagua fuer einen Tag eine Ausstellung ueber die Atombomben von Hiroshima und Nagasaki organisiert. Am Dienstag hat sie dann fuer alle einen supertollen Vortrag ueber den Weltkrieg und den Bomben gehalten, was die Jungs sehr interessiert hat, und am Mittwoch Vormittag maschierten wir dann zu dem 45Min.-Marsch ins Zentrum zur "Casa de la Cultura" um uns die Ausstellung anzugucken. Sehr gelungen und deshalb auch erschreckend, aber fuer die Jungs war es echt nen tolles Erlebnis. Nach hause gings dann auf der Ladeflaeche von Don Goyos Auto.

Am Donnerstag habe ich dann normal gearbeitet um am Freitag Morgen ueber Taulabé letztendlich mit den Maedels nach Santa Barbara zu fahren. Dort haben wir es uns bei leider wolkigem Wetter gut gehen lassen und uns die Stadt angeguckt. Nachdem wir davon genug hatten und uns genuegend mit Chips, Bier und Cola eingedeckt hatten sind wir wieder zurueck nach Taulabé. Dort angekommen haben wir 3 uns in Geburtstagsvorfeiermanier schoen bekocht und das Abendbrot dementsprechend genossen.
Abwasch erledigt und trotzdem noch gut gefuellt haben wir uns dann den in Santa Barbara gekauften neuen James Bond Film reingelegt. Die einzigen Nachteile beim Gucken waren, dass Janis Familie wieder da war, und die sich so laut verhielten wie sonst immer, weil fuer sie anscheinend Filmgucken nichts besonderes mehr ist und der Film ausserdem immer von Englisch auf Deutsch switchte und die laengere Englische Sprachspur leider auch die schlechtere war.
Wurde der Film also am Sonntag nocheinmal in Comayagua geschaut. Dies geschah nachdem Bruno und ich am Samstag noch freiwillig mit dem Projekt am freien Wochenende mit zu einem Schwimmbadausflug gefahren sind. Dieser Tag wurde uns anlaesslich des anstehenden Weihnachtsfestes von den hier in Comayagua stationierten Gringos(Amerikanern) spendiert. Da wunderte man sich dann nicht, dass es zum Mittag selbstgemachte (superleckere) Hamburger und Hot-Dogs gab. Es gab an der Entscheidung zum Ausflug zu fahren uebrigens nichts zu bereuen, da es ein schoener Spass war, auch wenn es bei ca. 18Grad etwas kaelter war als erwartet. Nach Eureka bummelten wir(die Maedels und ich) noch durch Comayagua, danach zurueck ins Projekt und gingen Abends zusammen mit Bruno ins "Villa Real", die Catracho(Honduraner) Bar von Comayagua und hatten bei "Port Royal" und Reaggeaton unseren Spass.
Draussen gabs dann noch einen Hot-Dog und es ging um 3 Uhr nach Hause.

Dadurch, dass ich am Samstag ja theoretisch nen halben Tag arbeiten war, ist es mir morgen, was Jani nicht weiss/gewusst haben wird, moeglich sein zum Nachmittag nach Taulabé zu fahren um ihren Geburtstag mitzufeiern.

So, meine lieben Landsleute im fernen kalten Heim oder im Rest der schoenen weiten Welt.
So viel und lang habe ich schon seit ner Weile nicht mehr geschrieben. Fotos zu den ganzen beschriebenen Anlaessen werde ich auf jeden Fall folgen lassen, wenn ich mal wieder am schnelleren Internet bin.
Bis dahin eine schoene vierte Adventswoche, besorgt eure letzten Weihnachtsgeschenke und geniesst die Kaelte :P

Liebe Gruesse,
euer John

Donnerstag, 11. Dezember 2008

¡Feliz Navidad!

Hier in Honduras ist das Weihnachtsfieber ausgebrochen und zwar nicht zu knapp.

Unser Haus hat sich in ein blinkendes rot,gold,buntes Lichtermeer verwandelt und die 2 Plastikweihnachtsbaeume stehen schon seit einer Weile vollkommen bekleidet im Haus, ausserdem auch die groesste Krippe, die ich einem Haushalt jemals gesehen habe. Den Erzaehlungen unserer Familie nach, soll eine riiieeesen Feier stattfinden, mit allen moeglichen Verwandten (Vater hat 10, Mutter 6 Geschwister), Cocktails, Geldspielchen, Silvesterknallern und viel,viel Essen, was ich gar nicht mal so toll finde (also das mit dem Essen). Hoffentlich ist da auch was Fettarmes dabei. :) Ansonsten mache ich immer ganz glueklich ein Tuerchen nach dem naechsten des kleinen Adventskalenders meiner Verwandten auf und zuende schoen die Adventskerzen an, damit endlich in meinen Kopf kommt, das tatsaechlich Weihnachten sein soll, bei Sonnenschein und ueber 20 Grad Celsius taeglich. So ganz kann ich das noch nicht glauben. Auch dass naechste Woche mein Geburtstag sein soll (nein, 20 Jahre alt!!). Da bei der Familie schenken nicht Brauch ist, wird das wohl ein bisschen ein karger Geburtstag. Na, mal sehen. Ich moechte dieses Wochenende schon mal ein bisschen mit John, Bruno und Lea vorfeiern, da naechstes Wochenende die beiden Herren wieder arbeiten muessen. Bei uns Maedels ist es arbeitsmaessig die ganze Zeit ueber sehr chillig, da die Kinder immer nur ab und zu in die Schule kommen, da ja 2 Monate Ferien sind, und mit uns floeten oder basteln. Bis gestern haben wir mit ihnen die Baenke in der Schule angemalt. Die ganze Schule wurde vollkommen aufgepaeppelt, ich glaube ich hatte von den noche culturales geschrieben, bei denen mithilfe verkauften Essens der Muetter Geld gesammelt wurde,und sieht jetzt sehr schick aus. Heute wollen wir (juuhhuu) mit unseren Gastgeschwistern Plaetzchen backen und haben dafuer schoene Rezepte aus dem Internet gesucht (Vanille Kipferl, Schokomakronen,Zimtsterne, Marmeladeplaetzchen und himmlische Butterplaetzchen), leider braeuchte man fuer fast alle Mandeln, die es hier in Taulabé natuerlich nicht gibt und so machen wir nur 2 Rezepte und die anderen naechste Woche. Ich hoffe das klappt alles und macht mehr Lust auf Weihnacht, die bei mir noch ein bisschen angeschubst werden muss.

Nichts destotrotz wuensche ich allen eine schoene Adventszeit.

¡Besitos a todos!

Freitag, 5. Dezember 2008

Achtung Post!

Ihr Lieben alle,

falls ihr uns was schicken wollt, gibt es da auch ein paar neue Updates, die ich bekanntzugeben habe. Also, das Paeckchen meiner lieben Lemgoer Verwandten ist zwar in Taulabé, aber nicht trocken angekommen, der Brief war wiederum in bester Verfassung. Heisst, Paeckchen bitte lieber an die Adresse in Tegucigalpa (ICYE-Office) und ausserdem am Besten immer sehr wasserfest verschicken, da momentan immernoch Regenzeit hier ist. Briefe wiederum koennen gerne fuer mich an die Adresse nach Taulabé bzw fuer John an die Adresse in Comayagua gesendet werden.

Ausserdem moechte ich mich ganz doll fuer die wunderbare Post von meiner Mama, meinen Grosseltern (juhhuuu ein Paket zu Weihnachten!) Evi, Johns Grosseltern und den Paalzowern (habe ich noch nicht gelesen, da es ja zum Geburtstag ist) bedanken. Ich habe mich wirklich riesig gefreut! Dass ich die Post erst jetzt erhalten habe liegt daran, dass sie immer (bis jetzt) aus dem office abgeholt werden musste und das immer nicht hingehauen hat. Normalerweise kommen zumindest Karten und Briefe innerhalb einer Woche in der Hauptstadt an.

Also jetzt wisst ihr bescheid, wie ihr uns die unzaehligen Geschenke schicken koennt. :)

¡Muchos Besos!

Updates

Hey liebe Leute,

ich sitz grad in nem Cyber und hatte ein bisschen Zeit (aka Wochenende). Habe also zu saemtlichen Fotoalben Untertitel zu den Fotos hinzugefuegt. Wer also Lust hat mal Namen, Orte und Beschreibungen zu lesen koennte sich die Fotos noch mal reintun und ansonsten haben wir noch fuer all die Geo-Unwissenden ne Karte von Honduras reingefuegt, dass ihr mal wisst wo wir sind.

Liebe Gruesse,
Johnna